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Eurotunnel: Passagiere klopften verzweifelt gegen die Scheibe

Beim Brand eines mit Chemikalien beladenen Frachtzuges im Eurotunnel hat es offenbar große Probleme bei der Rettung der Passagiere gegeben. Die Türen seien blockiert gewesen, der Zugführer habe Panik bekommen, berichtete ein Fahrgast im Radio. Auch am Freitag blieb der Zugverkehr zwischen Großbritannien und Frankreich zunächst unterbrochen.

Bei der Rettung der Lkw-Fahrer aus dem brennenden Zug im Eurotunnel hat es laut einem Zeugen schwere Probleme gegeben. Nachdem ein Lastwagen auf dem Frachtzug angefangen habe zu brennen, sei der Rauch in den Passagierbereich für die Lkw-Fahrer eingedrungen, sagte ein Lastwagenfahrer dem Radiosender France Info am Freitag.

"Die Türen sind nicht aufgegangen, alles war blockiert." Der Zugchef habe Panik bekommen, die Passagiere hätten verzweifelt gegen die Scheiben geklopft. Einer der Lkw-Fahrer habe dann einen Hammer gefunden und eine Scheibe eingeschlagen. Nur so seien die Passagiere aus dem Wagen gelangt.

"Jetzt habe ich Angst"

"Das war das letzte Mal, dass ich das Shuttle genommen habe", sagte der Mann, der nach eigenen Angaben seit 1994 mit seinem Lkw die Zugverbindung unter dem Ärmelkanal benutzt. "Jetzt ist Schluss. Ich habe kein Vertrauen mehr, ich habe jetzt Angst."

In dem Zug hatten sich insgesamt 32 Menschen befunden. Sechs von ihnen erlitten laut den Behörden leichte Rauchvergiftigungen, acht weitere wurden teilweise durch zersplitterndes Glas leicht verletzt.

Auch am Freitag blieb die Strecke unter dem Ärmelkanal für den Zugverkehr zunächst gesperrt. Weil die Untersuchungen im Tunnel fortgesetzt würden, könnten dort vorerst weder Personen- noch Frachtzüge verkehren, erklärte die Betreibergesellschaft Eurotunnel. Wann die Züge wieder fahren könnten, könne er noch nicht sagen. Der Betreiber des Hochgeschwindigkeitszuges Eurostar rechnete für Freitag nicht mehr mit einer Wiederaufnahme des Verkehrs. In einer Erklärung hatte Eurostar Kunden mit einer Fahrkarte für Freitag aufgerufen, nicht zum Bahnhof zu kommen. Stattdessen sollten sie sich auf der Website von Eurostar über den Stand der Dinge informieren.

Tausende Passagiere saßen fest

Am Vortag hatte ein Lastwagen auf einem Frachtzug wenige Kilometer von der französischen Seite entfernt Feuer gefangen. Der Tunnel war daraufhin für den Fracht- und Personenverkehr gesperrt worden, tausende Passagiere saßen fest. 14 Menschen erlitten leichte Rauchvergiftungen. Sowohl auf der französischen Seite in Calais als auch auf der englischen Seite bildeten sich kilometerlange Staus.

Brennender Laster hatte Pheno geladen

Am Donnerstag waren nach dem Brand 32 Menschen über einen Diensttunnel in Sicherheit gebracht worden. Bei der Ladung des Lasters hatte es sich um die hochgiftige Chemikalie Phenol gehandelt. Nach Behördenangaben bestehe aber deshalb keine Gefahr mehr. Die Höhe des Schadens war noch nicht klar.

Der Eurostar verbindet die Städte London, Paris und Brüssel. Der 50 Kilometer lange Tunnel verläuft unter dem Ärmelkanal und wurde 1994 eröffnet. Neben der Eurostarstrecke wird er für den Frachtverkehr und für Autozüge genutzt. Er wurde schon einmal im Jahr 1996 bei einem Feuer schwer beschädigt. Damals geriet ein Zug, der Lastwagen transportierte, in Brand und richtete einen Millionenschaden an.

DPA/AFP / DPA
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18jähriger Kater und Welpe geht das?
Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich Hallo, wir haben einen 18-jährigen Kater der aber noch recht fit ist. Er ist zwar eigentlich nur zu meiner Mutter anhänglich also kommt immer am Abend auf die Couch und lässt sich streicheln von ihr sonst ist er eigentlich den ganzen Tag in seinem Bett im Keller oder oben auf einer Decke die im Schrank liegt. Erzieht sich also zurück. Nun ist der Wunsch nach einem Welpen doch sehr groß und der einzige Grund der dagegen spricht oder der infrage kommt warum wir keinen holen würden wäre unser Kater. Habt ihr Erfahrung mit alten Katzen und welchen gemacht? Unser Kater ist nämlich eigentlich nicht So gut auf Hunde zu sprechen also wenn ein Hund an seinem Garten vorbeigeht springt er schon hinterm Zaun ein bisschen hoch und fängt an zu fauchen. Denkt ihr nicht das Man wird vorsichtiger Eingewöhnung es schaffen könnte dass die beiden sich verstehen? LG und danke im Voraus