Ärmelkanal

Artikel zu: Ärmelkanal

Riesenwelle an der Nordwestküste Frankreichs

Heftiger Wintersturm sorgt in Europa für Verkehrschaos und Stromausfälle

Nicht nur in Deutschland, auch in anderen Ländern Europas hat der schwere Wintersturm am Freitag für Probleme gesorgt. In Frankreich waren wegen des Sturms "Goretti", der in Deutschland "Elli" heißt, bei klirrender Kälte hunderttausende Haushalte ohne Strom. In Großbritannien und mehreren anderen Ländern fielen Flüge und Züge aus.
Flamanville

Wintersturm: Atomreaktor in Flamanville vom Netz genommen

Wegen des über Europa hinwegfegenden Wintersturms hat der französische Stromkonzern EDF den EPR-Atomreaktor im nordfranzösischen Flamanville vom Netz genommen. In der Nacht zu Freitag sei eine externe Hochspannungsleitung ausgefallen, teilte EDF mit. Die genauen Umstände würden noch geklärt. "Die technische Situation ist eindeutig auf den Sturm zurückzuführen", sagte ein Unternehmenssprecher. Windböen hatten in der nordfranzösischen Normandie in der Nacht bis zu 200 Stundenkilometern erreicht. 
Migranten auf einem Schiff der Grenzschutzbehörde

Großbritannien: Zahl der über Ärmelkanal kommenden Migranten auf höchstem Stand seit 2022

Mehr als 41.000 Migranten haben 2025 mit kleinen Booten den Ärmelkanal in Richtung Großbritannien überquert. Zwischen Jahresbeginn und dem 30. Dezember erreichten 41.472 Menschen von Frankreich aus das Vereinigte Königreich, wie Daten des britischen Innenministeriums am Mittwoch zeigten. Das ist die zweithöchste Zahl ankommender Migranten seit Beginn der Erhebung der Daten im Jahr 2018. Nur 2022 waren mehr Migranten über das Meer nach Großbritannien gekommen, nämlich 45.774.
Gestrandete Eurostar-Passagiere in London

Eurostar-Zugverkehr nimmt langsam wieder Fahrt auf

Nach dem Komplett-Ausfall der Eurostar-Züge zwischen Brüssel, Amsterdam, Paris und London am Dienstag rollt der Zugverkehr des Bahnbetreibers im Tunnel unter dem Ärmelkanal langsam wieder an. Zwar könne es weiterhin zu Verspätungen und "möglichen Last-Minute-Ausfällen" kommen, insgesamt werde der Betrieb jedoch im vollen Umfang wieder aufgenommen, erklärte das Unternehmen am Mittwoch.