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Video Französische Polizei räumt Flüchtlingslager am Ärmelkanal

Französische Sicherheitskräfte haben am Dienstag ein improvisiertes und illegales Flüchtlings-Camp in der Nähe des Kanalhafens Dünkirchen geräumt und abgerissen. Dort befanden sich zahlreiche Migranten, die auf ihre Überfahrt nach Großbritannien hofften. Ihr Lager hatten sie entlang einer stillgelegten Bahnstrecke nahe der Küste des Ärmelkanals zwischen Dünkirchen und Calais eingerichtet. Die meisten der Menschen hier fliehen nach eigenen Angaben vor Krieg, Armut und Verfolgung im Nahen Osten und Afrika. Die Zahl der Migranten, die die Meerenge überqueren, ist von rund 8.500 im Jahr 2020 sprunghaft auf über 25.000 in diesem Jahr angestiegen, das berichtet die BBC auf der Basis von Daten des Innenministeriums. Das Thema ist wieder besonders im Fokus der Öffentlichkeit, seit 27 Migranten am vergangenen Mittwoch im Ärmelkanal ertranken. Ihr seeuntüchtiges Schlauchboot war auf offener See gesunken. Die französische Polizei räumt nach eigenen Angaben routinemäßig spontan entstandene Lager zwischen Calais und Dünkirchen - zurzeit passiere das fast wöchentlich, so die Behörden.
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Sicherheitskräfte räumen routinemäßig spontan entstandene Lager zwischen Calais und Dünkirchen - zurzeit laut eigenen Angaben fast wöchentlich.

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