Frontalzusammenstoß Schweres Busunglück bei Goslar


Ein Toter und zehn zum Teil lebensgefährlich Verletzte: Das ist die traurige Bilanz eines schweren Unfalls mit zwei Linienbussen in Niedersachsen. Die Fahzeuge waren auf der Landesstraße 501 frontal zusammengestoßen. Da die Busse mit Gas betrieben wurden, bestand Explosionsgefahr.

Bei einem schweren Busunglück nahe Goslar in Niedersachsen ist am Donnerstag ein Mensch getötet worden. Zehn weitere erlitten zum Teil lebensgefährliche Verletzungen. Zwei gasbetriebene Linienbusse waren am frühen Morgen auf einer Landesstraße zwischen Bad Harzburg und Eckertal frontal zusammengestoßen. Dabei wurden beide Fahrer eingeklemmt. Ein 33-jähriger Fahrer konnte mit schwersten Verletzungen geborgen werden und wurde mit dem Rettungshubschrauber in eine Klinik geflogen. Sein 40-jähriger Kollege starb an der Unfallstelle in seinem zerstörten Bus. Auch 51-jähriger Fahrgast wurde lebensgefährlich verletzt. Die anderen acht Passagiere erlitten leichtere Verletzungen.

Gefahr einer Explosion

Nach der Angaben der Polizei waren die Linienbusse der Kraftverkehrsgesellschaft Braunschweig (KVG) und der Wernigeröder Verkehrsbetriebe (WVB) auf der Strecke Bad Harzburg - Wernigerode unterwegs, die von den Gesellschaften gemeinsam betrieben wird. Auf einer Landesstraße seien die schweren Fahrzeuge dann am Rande des Schimmerwaldes auf gerader Strecke etwa 50 Meter hinter einer Kurve leicht seitlich versetzt mit den Fahrerseiten frontal zusammengestoßen.

Da beide Busse mit Gas betrieben wurden, habe nach der Kollision zumindest die Gefahr einer Explosion bestanden, sagte der Polizeisprecher. Der Feuerwehr sei es jedoch schnell gelungen, die Gas-Tanks zu verriegeln. Die Bergungsarbeiten zogen sich über mehrere Stunden hin. Mit schwerem Gerät mussten die verkeilten Busse auseinander gezogen werden.

Warum die Busse auf der gut ausgebauten Landstraße zusammenstießen, ist noch unklar. Die Straße war nach Polizeiangaben zum Unfallzeitpunkt trocken und es herrschte gute Sicht. Zudem gebe es bisher keine Hinweise auf überhöhtes Tempo.

DPA/AP AP DPA

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