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Grenfell Tower: Drei Geschwister starben im Feuer - weil sie die Eltern nicht verlassen wollten

Zu den Todesopfern des Brandes im Grenfell Tower gehören auch die Geschwister Husna, Hamid und Hanif. Sie hätten sich vielleicht noch in Sicherheit bringen können, sagen Verwandte - doch sie wollten ihre Eltern nicht alleine im brennenden Haus zurücklassen.

Ein Hochhaus in London brennt. Rechts schlagen Flammen über die gesamte Höhe aus der Fassade, links Feuerschein hinter Fenstern

Mindestens 79 Menschen sind bei dem Brand im Grenfell Tower ums Leben gekommen

Husna Begum war erst 22 Jahre alt und kurz davor, zu heiraten. Die junge Frau war aufgeregt und freute sich auf ihre Hochzeit. Es sollte eine große, traditionelle Feier werden, die Wurzeln der Familie liegen in Bangladesch. Doch dann brach in der Nacht zum 14. Juni im vierten Stock des Londoner Hochhauses, in dem Husna mit ihren Eltern und Brüdern wohnte, ein Feuer aus. Die Wohnung der Familie lag im 17. Stock. Binnen weniger Minuten fraßen sich die Flammen durch die Fassade nach oben.

Husna Begum starb bei dem verheerenden Brand im Grenfell Tower ebenso wie ihre Eltern und ihre älteren Brüder Hamid und Hanif. Vor ihrem Tod standen die vom Feuer Eingeschlossenen über Stunden hinweg mit ihren Verwandten in Kontakt. Sie hätten noch Zeit gehabt, zu versuchen, sich in Sicherheit zu bringen, erzählten diese nun britischen Medien. Doch die Geschwister weigerten sich, die gebrechlichen Eltern zurückzulassen.

Am Telefon hätten sie Verwandten von ihrer Entscheidung berichtet, zu bleiben. Ein Onkel habe zuletzt mit Hanif gesprochen. "Er sagte, dass seine Zeit gekommen sei, und dass wir nicht um sie trauern, sondern glücklich sein sollten. Sie gingen nun an einen besseren Ort."

"Was sollten sie tun?"

Die Mutter sei Anfang 60, der Vater schon 82 Jahre alt gewesen. "Er konnte kaum gehen", berichtet ein Cousin der Londoner Zeitung "The Times". "Was sollten sie tun? Ihn zurücklassen?" Eine Verwandte erzählt "BBC" unter Tränen, wie sie Husna am Ende noch einmal anrief. "Wir schaffen es nicht", habe die junge Frau ihr gesagt. "Wir sehen Flammen in der Tür." Danach sei die Stimme verstummt und nur noch das Prasseln des Feuers zu hören gewesen.

Nur ein Bruder hat überlebt. Er hatte das Haus verlassen, bevor das Feuer ausbrach. "Ich habe nicht nur ein Familienmitglied verloren", sagt er der "BBC". "Ich habe alle fünf verloren, die gesamte Familie. Ich habe meine Eltern verloren, und du hast keine anderen Eltern auf dieser Welt. Und ich habe meine drei Geschwister verloren."

Beim Brand in dem Sozialbau waren mindestens 79 Menschen gestorben. Es gilt als wahrscheinlich, dass die Zahl der Todesopfer weiter steigen wird. Das Feuer hatte sich in kürzester Zeit über alle 24 Stockwerke ausgebreitet.

Hochhausbrand in London: Nichts als Trümmer und Asche: Polizei zeigt Aufnahmen aus dem Grenfell Tower


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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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