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Waldbrände in Griechenland Feuer bei Athen außer Kontrolle – Feuerwehrleute kämpfen an drei Fronten

Die Feuerwehrleute in der griechischen Hauptstadt Athen mussten am Dienstag gleich an drei Fronten gegen einen Waldbrand kämpfen, der sich am Stadtrand schnell ausbreitete. Mehr als 500 Feuerwehrleute versuchten die Flammen einzudämmen. Auch Löschflugzeuge und Hubschrauber waren im Einsatz. Viele Menschen mussten sich und ihre Tiere in Sicherheit bringen. Strommasten, Bäume, Häuser und Autos brannten. Durch das Feuer wurden der Zugverkehr und die Stromversorgung in der griechischen Hauptstadt unterbrochen. Die Behörden waren gezwungen, einen Teil der Autobahn zu sperren. Dicke Rauchschwaden waren in Teilen von Athen sichtbar, zudem sei Asche auf die Stadt niedergegangen, hieß es. Die Rauchwolken dehnten sich weit ins Ägäische Meer aus. Ein Regierungsvertreter erklärte, das wichtigste Ziel sei es zunächst, Menschenleben zu retten. Temperaturen von mehr als 40 Grad Celsius und starke Winde haben in den letzten Tagen in verschiedenen Gebieten Griechenlands Feuer entfacht. Insgesamt tobten am Dienstagabend landesweit 40 Brände, teilte ein Sprecher des Zivilschutzes mit. Informationen über Opfer gab es zunächst nicht. Griechenlands Nachbarland, die Türkei, kämpfte am Dienstag den siebten Tag in Folge gegen Waldbrände. Ebenfalls von heftigen Feuern betroffen ist der Süden Italiens.
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Mehr als 500 Feuerwehrleute versuchten die Flammen nahe der griechischen Hauptstadt Athen einzudämmen. Strommasten, Bäume, Häuser und Autos brannten. Insgesamt tobten landesweit etwa 40 Brände.

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