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Hartmut Dudde: G20-Einsatzleiter wird Chef der Hamburger Schutzpolizei

Hartmut Dudde leitet künftig die Hamburger Schutzpolizei. Als Einsatzleiter beim G20-Gipfel musste er noch deutliche Kritik einstecken, nun soll er das Zusammenwachsen von über 5000 Bediensteten gewährleisten.

Hartmut Dudde

Hartmut Dudde leitete den Polizeieinsatz während des G20-Gipfels in Hamburg

DPA

Nach den Ausschreitungen während des G20-Gipfels im vergangenen Sommer musste Einsatzleiter Hartmut Dudde viel Kritik einstecken. Doch Hamburgs Polizeipräsident Ralf Martin Meyer steht hinter dem 55-Jährigen: Er hat ihm nun die Leitung der neuen Schutzpolizei übertragen.

Wie die "Welt" berichtet, wird Dudde Chef von über 5000 Bediensteten und soll die Umstrukturierung der Schutzpolizei verantworten.

Hamburger Schutzpolizei soll unter Dudde zusammenwachsen 

Dabei sollen die Direktion Polizeikommissariate und Verkehr, also die Beamten in den Stadtteilen, und die Direktion Einsatz zur größten Organisation der Hamburger Polizei zusammengeführt werden, heißt es in dem Bericht. Zur Direktion Einsatz zählen neben den Hundertschaften und Einsatzzügen der Landesbereitsschaftspolizei auch die Reiter- und Hubschrauberstaffeln, die Diensthunde, der Lagedienst und der Objektschutz.

Im "Welt"-Interview sagte Polizeipräsident Meyer, die Zentralisierung diene der Schaffung klarer Strukturen, solle Doppelarbeit vermeiden und die Effizienz der Schutzpolizei erhöhen. Er zeigte sich voll des Lobes für den neuen Chef der Organisation: "Hartmut Dudde ist aus dem Einsatzbereich derjenige mit der meisten Erfahrung. Er genießt eine sehr hohe übrigens auch bundesweite Reputation." Zunächst soll sich Dudde vor allem dem Zusammenwachsen der Direktionen widmen. 

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fri