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Hurrikan: "Charley" wütet in Florida

Drei Tote, dutzende Verletzte und abgedeckte Häuser: Der Hurrikan "Charley" hat bei seiner Ankunft an der Küste Floridas eine Spur der Verwüstung gezogen.

Häuser stürzten ein und Bäume wurden entwurzelt. Mit Windgeschwindigkeiten von mehr als 230 Stundenkilometern sorgte der Wirbelsturm für eine viereinhalb Meter hohe Sturmflut. Bei Verkehrsunfällen infolge der heftigen Böen wurden am Freitag zwei Menschen getötet, ein Mann wurde vor seinem Haus von einem Baum erschlagen. Dutzende Menschen mussten ärztlich behandelt werden.

US-Präsident Bush erklärte die Region zum Notstandsgebiet

In Arcadia rund 30 Kilometer im Landesinneren wurde mindestens eine Person verletzt, als das Dach einer Notunterkunft für 1.200 Menschen weggerissen wurde. "Das ist das Albtraum-Szenario, von dem wir seit Jahren gesprochen haben", sagte der Leiter des nationalen Hurrikan-Zentrums, Max Mayfield. In rund einer halben Million Haushalte fiel der Strom aus. Der Gouverneur von Florida, Jeb Bush, rechnete mit Schäden in Höhe von mehr als 15 Milliarden Dollar. US-Präsident George W. Bush erklärte die Region zum Notstandsgebiet.

Behörden hatten fast zwei Millionen Menschen aufgefordert, sich vor "Charley" in Sicherheit zu bringen. Auf seinem Weg durch die Karibik hat der Wirbelsturm mindestens vier Menschen das Leben gekostet.

AP / AP