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Hurrikan "Sandy": Die letzte Fahrt der "Bounty"

Supersturm "Sandy" hinterlässt eine Spur der Verwüstung. Vor der US-Ostküste ist das Segelschiff "HMS Bounty" gesunken. Der 50 Jahre alte Dreimaster kam in vielen Hollywood-Produktionen zum Einsatz.

Im Film trotzte sie meterhohen Wellen und orkanartigen Winden - im echten Leben ist die "HMS Bounty" dem Supersturm "Sandy" zum Opfer gefallen. Der Dreimaster, ein originalgetreuer Nachbau der legendären "HMS Bounty", ist vor der Küste von North Carolina gesunken. Das Schiff war am Montag wegen des herannahenden Hurrikans "Sandy" bei bis zu fünf Meter hohen Wellen und Windböen von bis zu 65 Stundenkilometern in Seenot geraten und hatte einen Notruf abgesetzt.

Nach Ausfall der Stromversorgung konnte die 16-köpfige Besatzung das Wasser, das bei den hohen Wellen ins Schiff kam, nicht mehr herauspumpen. Die Seeleute flüchteten in Rettungsboote und wurden von der US-Küstenwache mit zwei Hubschraubern gerettet. 14 der 16 Crewmitglieder konnten so, zum Teil leicht verletzt, geborgen werden. Für eine 42-Jährige Frau kam jede Hilfe zu spät. Sie wurde am Abend tot aus dem Atlantik geborgen. Robin Walbridge, der Kapitän der "HMS Bounty", gilt weiterhin als vermisst. Das Wrack des Schiffes treibt nun vor der US-Ostküste und wird vermutlich sinken.

Der 55 Meter lange Dreimaster ist ein Nachbau der legendären "HMS Bounty" aus dem 17. Jahrhundert. Das Segelschiff war 1962 für den Spielfilm "Die Meuterei auf der Bounty" errichtet worden, bei dem es um den berühmten Aufstand der Besatzung des britischen Segelschiffs 1789 vor Tahiti ging. In der Hauptrolle spielte Marlon Brando als Offizier Flechter Christian. Ursprünglich plante das Filmstudio MGM die "Bounty" als Höhepunkt des Filmes in Flammen aufgehen zu lassen. Doch Brando war so begeistert von dem Dreimaster, dass er damit drohte, das Set zu verlassen, wenn die "Bounty" zerstört werden würde. Die Filmemacher entschieden sich, lieber auf das brennende Schiff statt auf ihren Hauptdarsteller zu verzichten, und so wurde die "HMS Bounty" zu einem der begehrtesten Schiffe Hollywoods. Sie kam unter anderem 1989 im Film "Die Schatzinsel" mit Charlton Heston zum Einsatz und diente als Piratenschiff in "Fluch der Karibik".

jum mit AFP
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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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