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Indien: Fünf Elefanten sterben bei Zugunglück

Es ist die größte Gefahr für wild lebende Elefanten in Indien: der Straßen- und Schienenverkehr. Jetzt gab es einen schweren Unfall, bei dem fünf Elefanten starben.

Ein Zug ist im Osten Indiens in eine Elefantenherde gefahren, mindestens fünf Tiere starben. Die Herde stand auf den Gleisen, als der Personenzug am Sonntag mit ihr zusammenstieß, sagte ein Sprecher der Eisenbahnen. Nach Angaben der indischen Organisation Wildlife Trust wurden in den vergangenen 25 Jahren mindestens 118 Elefanten bei ähnlichen Unfällen getötet. Viele Eisenbahnschienen führen durch Schutzgebiete, Züge sollen dort nur 40 Kilometer pro Stunde fahren.

In Indien leben noch etwa 26.000 wilde Elefanten. Die Organisation WWF geht davon aus, dass zusätzlich etwa 20.000 bis 25.000 Elefanten in anderen süd- und südostasiatischen Ländern wie Thailand oder Kambodscha leben. Die Bestände von Elefanten sind hier massiv durch einen stetig steigenden Verlust an Lebensräumen bedroht, infolge der rasant anwachsenden Bevölkerung.

ono/DPA / DPA
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