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Ermittler Kabelbinderattacke beim Kölner Karneval war wohl missratener Scherz unter Freuden

Jecken beim Auftakt des Kölner Karnevals
Jecken beim Auftakt des Kölner Karnevals auf dem Heumarkt
© Christoph Hardt / Geisler-Fotopres / Picture Alliance
War nur ein Spaß: Die Attacke mit einem Kabelbinder in Köln war offenbar ein außer Kontrolle geratener Scherz. Das habe das Opfer bei seiner Vernehmung gesagt, heißt es in Ermittlerkreisen.

Die Würgeattacke mit einem Kabelbinder beim Kölner Karneval soll nach neuen Angaben des Opfers lediglich ein missratener Scherz unter Freunden gewesen sein. Bei einer neuen Vernehmung sagte der 22-Jährige nach Ermittlerangaben, dass es sich bei dem Täter um einen seiner besten Freunde handelte. "Die strafrechtliche Bewertung dieser lebensgefährlichen Juxerei wird die Staatsanwaltschaft Köln zeitnah vornehmen", sagten die Ermittler.

Arzt musste Opfer nach Attacke in Köln befreien

Es gebe keine Hinweise darauf, dass die Beteiligten an diesem Vorfall auch für drei andere Kabelbinder-Fälle verantwortlich seien, von denen zu Beginn der Karnevalssaison am 11. November berichtet worden war. Der Zwischenfall hatte bundesweit Schlagzeilen gemacht. Ein Arzt hatte den Mann von dem Plastikband befreien müssen. Die Ermittler nahmen zunächst an, dass ein Unbekannter dem 22-Jährigen den Kabelbinder um den Hals gelegt und zugezogen hatte. Die Polizei setzte eine Ermittlungsgruppe ein und ging dem Verdacht der gefährlichen Körperverletzung nach.

nik/DPA/AFP

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