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Großbritannien Katze lässt Rettungskräfte verzweifeln – und rettet sich dann selbst

Katze lässt Rettungskräfte verzweifeln – und rettet sich dann selbst
In Großbritannien steckte eine Katze mehrere Tage auf einer Eisenbahnbrücke fest (Symbolbild)
© Jan Woitas / DPA
Große Aufregung um die kleine Hatty: Mehrere Tage lang steckt die Katze auf einer Eisenbahnbrücke fest. Ein stundenlanger Rettungseinsatz misslingt. Doch Hatty sorgt für eine Überraschung.

Katze Hatty hat für einen stundenlangen Rettungseinsatz auf der Royal Albert Bridge in Großbritannien gesorgt. Die fünfjährige Vierbeinerin steckte mehrere Tage lang auf der Eisenbahnbrücke fest, wie unter anderem die britische BBC berichtete. 

Ausgebüxt sei Hatty schon vor zwei Wochen, so die Besitzerin Kisty Howden, bevor sie vor sieben Tagen auf der Eisenbahnbrücke zwischen Plymouth und Saltash gesichtet wurde. Wie Hatty in ihre prekäre Lage gekommen ist, ist nicht überliefert. Kirsty Howden, die Besitzerin: "Es fing alles damit an, dass meine Katze vermisst wurde (...) und ich irgendwann angerufen wurde, dass Menschen über meine Katze sprechen.", sagte sie der Lokalzeitung "Plymouth Herald".

Hatty soll nun eine Hauskatze werden

Rund fünf Stunden lang hätten Rettungskräfte am Mittwoch versucht, Hatty aus ihrer prekären Lage in etwa neun Metern Höhe zu holen. Kostenpunkt: etwa 10.000 britische Pfund (rund 11.300 Euro), berichtete das News-Portal "News". Die Aktion scheiterte: Hatty ließ sich nicht zwischen den Gleisen hervorlocken, trotz einer Auswahl an Leckerlis und anderen Lockversuchen. Die Rettungsaktion wurde abgebrochen, ein weiterer Versuch sollte am Donnerstag unternommen werden.

War aber nicht nötig: "Ich hörte ein 'Miau' von draußen, sah durch das Fenster und da war sie!", so Besitzerin Kirsty Howden zum "Plymouth Herald", die sich am Donnerstagmorgen zur Eisenbahnbrücke rund 150 Meter von ihrem Haus entfernt begeben wollte. Hatty hatte sich offenbar von allein auf den Nachhauseweg gemacht – ein unaufgeregter Abgang nach viel Aufregung. 

Katty soll nun eine Hauskatze werden. "Ich möchte keine weiteren Abenteuer auf der Brücke", sagte Besitzerin Kirsty Howden.

Quelle:BBC, "News", "Plymouth Herald"

fs

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