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Land unter: Dörfer im Tal der Kabelske bei Halle überschwemmt

Der seit Samstag anhaltende Dauerregen hat in den sächsischen Landkreisen Görlitz und Meißen am Dienstag für Katastrophenalarm gesorgt. Sieben Wochen nach dem letzten Hochwasser in Ostsachsen mit mehreren Hundert Millionen Euro Schaden wurde entlang der Flüsse Neiße, Schwarzer Schöps und Großer Röder die höchste Alarmstufe 4 ausgelöst.

Nur wenige Hundert Meter hinter dem Ortseingang von Dölbau im Saalekreis bei Halle endet für das Ehepaar Melzig am Dienstag abrupt die Fahrt. Mit ihrem Auto kommen die beiden nicht weiter. Der Regen, der seit Samstag über weiten Teilen von Sachsen-Anhalt nahezu ununterbrochen niederging, hat den Pfaffgraben über die Ufer steigen lassen und damit Straßen und Wege in dem 500-Seelen-Dorf am Rande von Halle überflutet.

"Wir wollen nur in unseren Garten und dort nach dem Rechten schauen", sagt Beate Melzig. Ihr Mann hat vorgesorgt. Aus dem Kofferraum seines Autos holt er für seine Frau und sich Gummistiefel. Ob die reichen und genug Schutz vor dem Wasser geben werden, ist sich das Paar aus der Südstadt von Halle noch nicht sicher. Dennoch sind die Melzigs entschlossen, sich den Weg in ihren Garten zu bahnen.

Sechsmal habe ihre Gartenanlage, in der es 38 Parzellen gibt, in der Vergangenheit schon unter Wasser gestanden, sagt Beate Melzig und hofft, dass ihr Bungalow noch trocken geblieben ist. Am Montag, als sie gegen Mittag das Grundstück verlassen haben, seien bereits zwei Drittel des Weges zur Laube überspült gewesen. "Wasser und Feuer sind schlimm, aber es gibt noch Schlimmeres", sagt sie und stapft gemeinsam mit ihrem Mann durch das knietiefe Wasser.

Ein paar Meter weiter im Ortsinneren hat ein junger Mann erleben müssen, welche Kraft was Wasser hat. Er ist mit seinem Auto steckengeblieben. Der Motor ist sprichwörtlich abgesoffen. Unvernünftig, kommentiert ein Schaulustiger den gescheiterten Versuch des Mannes, mit seinem Auto die Straße trotz der Überflutung zu befahren. Unmut macht sich bei einigen Bewohnern laut. Der Flugplatz Leipzig/Halle habe bestimmt die Wasserrückhaltebecken geöffnet und das Wasser in die Kabelske geleitet, mutmaßt einer der Dorfbewohner. "Auf Hilfe mit Sandsäcken warten wir noch heute", schimpft ein Rentner.

"1956 war es noch schlimmer", erinnert sich ein 63 Jahre alter Mann aus dem Dorf, der seinen Namen nicht nennen will. Damals habe eine Wasserhose auf der wenige Kilometer am Ort vorbeiführenden Autobahn A14 zur Überflutung im Dorf geführt. Auch diesmal sind in vielen Häusern am Bachlauf und am Dorfteich die Keller vollgelaufen und der Strom ist ausgefallen. In einem Mehrfamilienhaus, in dem die Pumpen für die Abwasserentsorgung zwischenzeitlich ausgefallen waren, drückt das Wasser die Fäkalien durch die Toilettenbecken in die Wohnungen.

Zwei Feuerwehrleute sind mit einem Schlauchboot unterwegs und wollen zu einer älteren Frau, die offenbar in ihrer Wohnung eingeschlossen ist und medizinische Hilfe braucht. "Wir haben nicht nur Bewohner gerettet, sondern auch Tiere, ruft einer der Kameraden der Ortsfeuerwehr Dölbau den Wartenden zu. In der Nacht hätten sie auf diese Weise bereits fünf Schafe in Sicherheit gebracht.

APN / APN
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.