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Lawinenunglück: Schülergruppe war auf gesperrter Piste unterwegs

Tragödie in den französischen Alpen: Eine Lawine hat eine französische Schülergruppe unter sich begraben. Es gab mindestens drei Tote. Fünf Mitglieder der Gruppe werden noch vermisst.

Ein Rettungshubschrauber im Einsatz nach einem Lawinenunglück in St. Anton am Arlberg

Lawinen sind immer eine Gefahr für Skifahrer. Unser Bild (Symbolfoto) zeigt einen Einsatz in St. Anton am Arlberg

Eine Schülergruppe und ihr Lehrer ist von einer Lawine in den französischen Alpen mitgerissen worden. Dies meldete die französische Nachrichtenagentur AFP am Mittwoch unter Berufung auf die Gendarmerie. Lokale Medien berichten mittlerweile von mindestens drei Toten, einer davon sei Ukrainer und gehörte nicht zur Gruppe. Nach Aussage des Bürgermeisters sei die Gruppe wie andere Skifahrer auch auf einer wegen Lawinengefahr gesperrten Piste unterwegs gewesen.

Die Gruppe soll insgesamt etwa zehn Menschen umfasst haben. Das Unglück ereignete sich im Wintersportort Les Deux Alpes südöstlich von Grenoble. Verletzte Schüler wurden nach ersten Angaben mit Kreislauf- und Atemstillstand gefunden, der Lehrer war bewusstlos. Die Gruppe soll aus Lyon kommen.

Auf der Website des Skiortes seien für Mittwoch schwere Schneefälle vorausgesagt worden, berichtet die britische Zeitung "Independent".  Demnach sei die Lawinengefahr in dem Gebiet in Bellecombe, wo das Unglück geschah, durch starke Winde und Schneeanhäufungen massiv.

tis / DPA
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