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Albtraum wird real Frau stirbt, nachdem sie elf Tage lebendig in ihrem Grab liegt

Ein Engel aus Stein steht auf einem Grab auf einem Friedhof in Brasilien.
Lebendig begraben zu sein gehört zu den schlimmsten Albträumen
© Georg Ismar/ / Picture Alliance
Lebendig begraben zu werden – was für ein Albtraum. Eine Frau in Brasilien ist irrtümlich für tot erklärt und begraben worden. Als der Fehler auffällt, ist sie nach tagelangen Qualen tot.

Fragt man Menschen nach ihren schlimmsten Ängsten, dürften ziemlich viele die Furcht davor nennen, lebendig begraben zu werden. Irgendwo eingeengt zu liegen, sich nicht selbst befreien zu können und dann langsam zu sterben – das muss die absolute Horrorvorstellung sein. Für Rosangela Almeida dos Santos wurde der Horror zur tödlichen Wirklichkeit.

Brasilianische Medien berichteten, dass die Frau aus der Stadt Riachao das Neves im Nordosten Brasiliens bestattet wurde, obwohl sie noch lebte. Erst elf Tage nach der Beerdigung fiel der Irrtum auf. Da war die 37-Jährige aber bereits wirklich tot – nach einem tagelangen, qualvollen Todeskampf.

Brasilianerin stirbt nach elf Tagen Todeskampf im Steingrab

Santos wurde in ihrem Heimatort in einem Steingrab beigesetzt und hatte offenbar versucht, sich daraus zu befreien. Nachbarn hörten Geräusche vom Friedhof: "Als ich vor dem Grab stand, hörte ich ein Klopfen von innen. Ich dachte, es wären Kinder, die sich mit mir einen Streich erlaubt hätten. Dann hörte ich zweimal Stöhnen, danach hörte es auf", berichtete eine Anwohnerin laut "Daily Mail".

Der Sarg wurde umgehend geöffnet, doch für Rosangela Almeida dos Santos kam die Hilfe zu spät. Sie war nun tatsächlich gestorben. Die Qualen, die sie in den Tagen zuvor erlitten hatte, sind kaum vorstellbar. "Sie hatte versucht, den Sargdeckel zu öffnen. Sogar die Nägel waren locker. Ihre Hände waren verletzt, so als ob sie versucht hätte, rauszukommen", sagte ihre Mutter. Ihre Tochter sei sogar noch warm gewesen, als sie exhumiert wurde. An der Innenseite des Sarges hätten sich Kratzspuren und Blut befunden.

Die Frau war am 28. Januar in einem Krankenhaus für tot erklärt und am Tag danach beerdigt worden. Sie soll zuvor zwei Herzinfarkte erlitten haben und letztendlich – laut Todesurkunde – an einem "septischen Schock" gestorben sein. Die Polizei ermittelt nun gegen die Ärzte und das Krankenhaus. Wenn nötig, soll die Leiche ein weiteres Mal exhumiert werden.

epp

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