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Massenpanik auf der Loveparade: "Da war plötzlich Panik. Die Leute fielen um."

Die Besucher der Loveparade stehen unter Schock. Noch immer können sie nicht fassen, was passiert ist. Viele befanden sich mitten im Gedrängel, haben kaum Luft bekommen. Dass tatsächlich Menschen gestorben sind, haben sie erst später erfahren.

Sonia K. sitzt noch Stunden nach der Massenpanik auf der Love-Parade in dem Tunnel, der für viele Besucher der Open-Air-Party zur Todesfalle wurde. "Alles ging ganz schnell", schildert die 27-Jährige das Unglück, bei dem am Samstag in Duisburg 19 Menschen ums Leben kamen und 342 verletzt wurde. "Es waren Massen hier drin. Die Luft war zum Zerschneiden. Plötzlich fingen Leute an zu schreien." Von allen Seiten habe es Druck gegeben. "Da war plötzlich Panik. Die Leute fielen um." Vom vorderen Ende des Tunnels seien Menschen zurückgetaumelt, manche ganz schwarz vom Dreck, andere auf den Schultern von Freunden getragen. Viele hätten geweint. "Neben mir lag eine Frau auf dem Boden. Die hat ganz schnell geatmet. Es war schrecklich."

Im Staub des Tunnels liegen leere Infusionsbeutel, Spritzen und goldfarbene Rettungsfolien, mit denen die Sanitäter die Verletzten eingehüllt hatten. Hier ein Schuh, dort ein Rucksack, daneben eine Sonnenbrille, Bierdosen und ein Meer an Plastikflaschen. Etwa 20 Meter breit und mehrere hundert Meter lang ist dieser Abschnitts des Tunnels an der Karl-Lehr-Straße: Durchfahrtshöhe 3,80 Meter. Doch für viele Besucher gab es kein Durchkommen. "Da war Drängelei, da war Panik. Später habe ich dann erfahren, dass Menschen ums Leben gekommen sind", sagte später der 23-jährige Ömer aus Gladbeck, der noch vor der Massenpanik den Rückzug angetreten hatte.

Besorgte Familien rufen auf dem Handy an

"Ich bin erschüttert", sagt Reinhold aus Duisburg, als er mit seinem Fahrrad und Bollerwagen weiter weg vom Tunnel durch eine Polizeisperre kommt. Seit dem Mittag habe er Pfandflaschen eingesammelt und habe von dem Unglück zunächst wie viele andere auch gar nichts mitbekommen. "Ich bin erschüttert, dass das so ausartet." Seine Familie habe ihn auf dem Handy angerufen und darüber informiert. "Ich sollte sofort nach Hause kommen." Er habe sie aber beruhigen können. Nach Hause gehe er noch nicht.

"Wir wollten doch nur Spaß haben"

Das gilt für viele Jugendliche, die auch noch tief in der Nacht in den Seitenstraßen der Ruhrgebietstadt feiern. Aus den angrenzenden Kneipen und Wohnungen dröhnen die Beats, als wäre nicht geschehen. Menschen lachen, feiern, tanzen, trinken. Nur die immer noch heulenden Sirenen der Rettungswagen lassen ahnen, dass sich nicht weit entfernt eine Tragödie abgespielt hat. Aufgeputscht von den schnellen Beats der Techno-Musik, die Jungs zum Teil mit freien Oberkörper und die Bierdose im Griff, tanzen an einer Ecke Dutzende Besucher mitten auf der Straße. Nur mit Mühe kann sich ein Notarztwagen den Weg bahnen.

Auch auf dem Gelände des alten Güterbahnhofs, dem eigentlichen Veranstaltungsort dröhnt noch lange die Musik. Der Krisenstab brach die Raver-Party nicht ab, um nicht eine weitere Massenpanik zu riskieren. Viele Besucher werden erst später erfahren, was sich unweit des Geländes im und um den Tunnel abgespielt hat. Sonia K. sitzt dort noch immer. Bei ihr sind ihre Schwester und zwei Freunde. Sie umarmen sich. Sie sind mit dem Leben davon gekommen. "Wir sind doch heute nur gekommen, um Spaß zu haben."

Tom Käckenhoff, Reuters / Reuters
kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(