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Von Bergsteigern zurückgelassen Müllhalde Everest: Sherpas schleppen elf Tonnen Müll ins Tal

Am Mount Everest herrscht seit Jahren eine Art Massentourismus und dies sind unter anderem die Folgen. Der höchste Berg der Welt wird zum Müllberg. Gasflaschen, Handschuhe, Verpackungen: Sherpas gehen davon aus, dass die Bergtouristen etwa 5000 Kilogramm Ausrüstung im Camp 4 auf 8000 Metern zurückgelassen haben - in den vergangenen drei Jahren. Nach Erreichen des Gipfels haben die Bergsteiger meist nicht mehr die Energie, ihre Ausrüstung mit nach unten zu nehmen. Allein 30 Zelte wurden in diesem Jahr in dem Camp zurückgelassen. Im Juni brachte jetzt eine Aufräum-Expedition insgesamt elf Tonnen Müll vom höchsten Berg der Welt. Die nepalesische Regierung will Bergsteiger dazu verpflichten, ihren Müll auch wieder mitzunehmen – unter Androhung einer Geldstrafe von 4000 Dollar.
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Gasflaschen, Handschuhe, Zelte: All das lassen Bergsteiger beim Abstieg im Basiscamp am Mount Everest zurück. Nun haben Sherpas bei einer Aufräumaktion Tonnen von Müll abtransportiert. Künftig will Nepal durchgreifen.

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