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Schweizer Schulbehörde: Muslimische Schüler müssen Lehrerinnen die Hand geben

Zwei muslimische Schüler in der Schweiz haben ihrer Lehrerin den Handschlag verweigert. Behörden schoben diesem Verhalten nun einen Riegel vor. Das Ritual sei wichtig für die Integration.

Symbolbild zur Debatte in der Schweiz: Zwei Hände bewegen sich zum Handschlag aufeinander zu.

Gleichstellung von Mann und Frau sowie die Integration von Ausländern habe einen höheren Stellenwert als die individuelle Religionsfreiheit,

Dürfen Schüler aus religiösen Gründen ihren Lehrern den Handschlag verweigern? Ein Fall zweier junger Muslime in der Schweiz sorgte kürzlich für Empörung über die Landesgrenzen hinaus. Nun hat die Schulbehörde entschieden: Im Schweizer Kanton Basel-Landschaft darf künftig kein Schüler mehr den Handschlag mit einer Lehrerin ablehnen. Die Gleichstellung von Mann und Frau sowie die Integration von Ausländern habe einen höheren Stellenwert als die individuelle Religionsfreiheit, heißt es in der Stellungnahme am Mittwoch. Bei Missachtung müssten die Eltern oder ihre beiden Söhne künftig mit Sanktionen rechnen.

"Der Druck wird erhöht", sagt die Sprecherin der Schulbehörde, Deborah Murith. Denn künftig werde in solchen Fällen die Schule nicht mehr mit dem Problem allein gelassen, sondern die Ausländerbehörde eingeschaltet. "Dort sitzen Experten, die sich das viel umfassender anschauen können." Die Familie, die seit Jahren in der Schweiz lebt und ein Einbürgerungsgesuch gestellt hat, ist laut Sprecherin nun informiert. Über eine Reaktion war zunächst nichts bekannt.

Juristen brüteten über dem Fall

Die Juristen hatten einige Zeit über dem Fall gebrütet und auch andere religiös motivierte Handlungen betrachtet. Während das Fernbleiben vom Schwimmunterricht oder das Tragen eines Kopftuches für die Integration eher unbedenklich sei, liege die Sache beim Handschlag anders. "Es betrifft immer auch einen anderen Menschen.

Das ist eine andere Dimension", sagt Murith. Außerdem sei es für die Schüler selbst relevant: "Die soziale Geste des Händedrucks ist wichtig für die Vermittelbarkeit von Schülerinnen und Schüler später im Berufsleben", heißt es in der Stellungnahme der Behörde.

Die Familie ist streng religiös

Anfang April hatte der Fall des 14-Jährigen und seines 16-jährigen Bruders aus einer streng religiösen Familie über die Landesgrenzen hinweg für Aufregung gesorgt. Wie die Behörde am Mittwoch durchblicken ließ, hatten die Schüler schon seit November den Handschlag verweigert. Jede Schule kann selbst entscheiden, ob sie das Ritual einer solchen Begrüßung von den Mädchen und Jungen verlangt.

Die Jungen begründeten ihr Verhalten damit, dass sie dem weiblichen Geschlecht Respekt zollten. "Niemand kann uns zwingen, Hände zu berühren", so die Brüder damals.

Die betroffene Schule führte daraufhin eine Sonderregelung ein: Auch männlichen Lehrern durften die Brüder die Hand nicht mehr geben.

Schüler postete IS-freundliche Beiträge

Diese temporäre Regelung wurde nun ebenfalls aufgehoben. Die Schule zeigte sich in einer kurzen Stellungnahme nun "erleichtert" über die Entscheidung. Sollten die Kinder ihr Verhalten nicht ändern, drohten Konsequenzen. Die Eltern können mit einer Strafe von rund 4500 Euro belegt werden, über die Schüler können Disziplinarmaßnahmen verhängt werden - im äußersten Fall droht der Schulausschluss.

Juristische Probleme bekam einer der Brüder bereits wegen freundlicher Postings über die Terrororganisation "Islamischer Staat" auf Facebook. Obwohl die Einträge als strafrechtlich nicht relevant eingestuft wurden, sprach die Behörde eine Verwarnung wegen Gewaltverherrlichung aus.

tis/Sandra Walder und Matthias Röder / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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