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Tragödie in den USA: Mutter und Tochter sterben kurz hintereinander bei verschiedenen Unfällen

In den USA hat sich eine Familien-Tragödie ereignet: Eine Frau und ihre Tochter kamen im Abstand von einer halben Stunde bei zwei Verkehrsunfällen ums Leben.

Polizei USA

Eine Polizeiabsperrung in den USA (Symbolfoto)

In Valley Head im US-Bundesstaat Alabama hat sich das Schicksal am Dienstag von seiner grausamsten Seite gezeigt: Eine junge Mutter und ihre kleine Tochter wurden im Abstand von lediglich 30 Minuten bei zwei verschiedenen Verkehrsunfällen getötet. Wie diverse regionale und überregionale Medien mit Berufung auf die örtliche Polizei berichten, geschahen die beiden tragischen Ereignissen völlig unabhängig voneinander. 

Die 39-Jährige Frau prallte zunächst gegen 15 Uhr Ortszeit auf dem Alabama Highway 117 frontal mit ihrem SUV auf ein entgegenkommendes Fahrzeug, ebenfalls ein Geländewagen. Während die Insassen des anderen Autos verletzt in ein nahes Krankenhaus gebracht wurden, erlag die Fahrerin ihren Verletzungen noch an der Unfallstelle, heißt es. 

Tochter der Getöteten starb eine halbe Stunde später

Etwa eine halbe Stunde später wurde nach Polizeiangaben die Tochter der Getöteten, auf demselben Highway aber rund elf Kilometer entfernt, beim Versuch die Straße zu überqueren von einem Auto erfasst. Das achtjährige Mädchen verstarb wie zuvor die Mutter an der Unfallstelle. Laut Polizei befand sich das Mädchen auf dem Rückweg von der Schule und konnte von dem Unfall ihrer Mutter noch nichts gehört haben. 

Der Vater - der offensichtlich von der Mutter getrennt lebte - äußerte seine Trauer auf Facebook: "Ich kann nicht glauben, dass das wahr ist. Ich weiß nicht, wie ich mich fühlen soll". Seine Tochter sei das intelligenteste, aufmerksamste und liebevollste Mädchen gewesen, das er jemals gekannt hätte. 

rös
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Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?