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Knappes Gut Nach Hackerangriff auf Pipeline: An den Tankstellen in den USA geht das Benzin aus

Sehen Sie im Video: An Tankstellen in den USA wird nach einem Hackerangriff auf eine Pipeline das Benzin knapp.




Nach dem Hacker-Angriff auf eine der wichtigsten Kraftstoff-Pipelines in den USA wird das Benzin im Südosten des Landes knapp. Dem Datenanbieter GasBuddy zufolge meldeten am Mittwoch 65 Prozent der Tankstellen im Bundesstaat North Carolina und 43 Prozent in Georgia leere Zapfsäulen. In der Stadt Atlanta lag die Quote knapp unter 60 Prozent. Der Kunde einer Tankstelle in Sandy Springs im US-Bundesstaat Georgia am Mittwoch: "Ich bin vor etwa 15-20 Minuten hier hergekommen. Dieser Hacker-Angriff auf die Colonial Pipeline hat wohl dazu geführt, dass zurzeit kein Treibstoff mehr nach Atlanta kommt. Also versuche ich, jetzt zu tanken, bevor mir das Benzin ausgeht, damit ich weiter zur Arbeit fahren kann." Der durchschnittliche Benzinpreis in den USA stieg am Mittwoch auf drei Dollar je Gallone (knapp 0,66 Euro je Liter), wie der Verband American Automobile Association mitteilte. Dies sei der höchste Stand seit Oktober 2014. Ein Hacker-Angriff hatte rund eine Woche zuvor die Leitungen von Colonial Pipeline lahmgelegt. Durch sie fließt fast die Hälfte der Kraftstoff-Versorgung der US-Ostküste. Die mutmaßlichen Verantwortlichen, eine "DarkSide" genannte Hackergruppe, hat erklärt, ihr Motiv sei finanzieller Gewinn und nicht politischer Natur. Von Colonial war zunächst nicht zu erfahren, wie weit die Bemühungen zur Wiederherstellung der Pipeline fortgeschritten waren.
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Nach dem Hacker-Angriff auf eine der wichtigsten Pipelines in den USA wird das Benzin im Südosten des Landes knapp. Viele tanken deswegen extra auf Vorrat.

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