Der Irankrieg tobt weiter, ein baldiges Ende ist nicht in Sicht. Trump droht der Islamischen Republik mit einer Ausweitung der Angriffe. Alle Entwicklungen im Liveblog.
Wichtige Updates
Lennard Worobic
Eskalation im Iran – die Lage im Überblick:
- USA und Israel greifen weiter den Iran an, Teheran schlägt zurück.
- Irans getöteter Oberster Führer Ali Chamenei sollte eigentlich Mittwochabend beigesetzt werden. Das Staatsbegräbnis wurde offenbar verschoben.
- Trump kündigt harten Angriff für heute an
- Irans Präsident entschuldigt sich bei angegriffenen Nachbarländern
- Geschoss über Flughafen Dubai abgefangen – Emirates stoppt erneut Flüge
- US-Militär hat mehr als 3000 Ziele angegriffen
- Ölpreis steigt auf höchsten Stand seit zwei Jahren
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Lennard Worobic
Bundesfinanzminister Lars Klingbeil hat hinsichtlich der Folgen des Irankriegs für die deutsche Wirtschaft vor Panikmache gewarnt. Das Redaktionsnetzwerk Deutschland fragt ihn, ob jetzt die Inflation mit voller Wucht zurückkehre. Seine Antwort:
„Es gilt, jetzt kühlen Kopf zu bewahren, Gefahren zu sehen, aber sie auch nichtherbeizureden“Lars Klingbeil
Bundesfinanzminister und SPD-Vorsitzender Lars Klingbeil (Archivbild). Bernd von Jutrczenka/dpa
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Lennard Worobic
Immer mehr gestrandete Touristen sind aus der Nahost-Region zurück in Deutschland – viele warten aber noch auf einen Flug nach Hause. „Flugzeuge stehen in ausreichender Zahl bereit, entscheidend sind sichere Flughäfen und Luft-Korridore, die die Behörden freigeben“, teilt Tui-Chef Sebastian Ebel mit. „Noch konnten leider nicht alle Gäste zurück nach Deutschland reisen, da Luft- und Seewege gesperrt sind.“
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Lena Keppler
Rund 50 Kampfjets sollen die Führungsbunker des getöteten iranischen Religionsführer Chamenei zerstört haben. Eine veröffentlichte Animation soll nun zeigen wie das unterirdische Bauwerk aussah.
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Lennard Worobic
Weitere 640 Gäste des Kreuzfahrtschiffes „Mein Schiff 4“ seien am Flughafen Frankfurt/Main gelandet, hat ein Sprecher von Tui Cruises heute Vormittag mitgeteilt. Demnach hat das Unternehmen zwei Maschinen gechartert, die die Urlauber aus Omans Hauptstadt Maskat ausgeflogen haben.
Der stern sprach mit einer deutschen Familie, die mit dem Schiff festsaß (stern+):
Der stern sprach mit einer deutschen Familie, die mit dem Schiff festsaß (stern+):
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Lennard Worobic
Trump: „Heute wird der Iran sehr hart getroffen!“
Nach erneut schweren Angriffen der USA und Israels hat US-Präsident Donald Trump dem Iran mit der „vollständigen Zerstörung“ und dem „sicheren Tod“ für bislang angeblich verschonte Ziele und Menschengruppen gedroht. Der Iran werde „in die Hölle geprügelt“, schrieb Trump auf seiner Plattform Truth Social, also massiv und schwer geschlagen. Am heutigen Samstag werde der Iran „sehr hart getroffen“ werden, kündigt Trump an.
„Aufgrund des schlechten Verhaltens des Irans stehen Gegenden und Gruppen von Menschen, die bislang noch nicht Ziel waren, unter ernsthafter Prüfung für vollständige Zerstörung und sicheren Tod“, schreibt Trump. Der Beitrag auf seiner Plattform folgt auf Aussagen des iranischen Präsidenten Massud Peseschkian, der am Morgen Bedingungen für ein Ende der eigenen Luftangriffe auf Nachbarländer gestellt hat.
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Lennard Worobic
Israels Armee hat im Libanon überraschend einen nächtlichen Einsatz mit Militärhubschraubern durchgeführt. Spezialtruppen hätten in der Nacht versucht, Details zum israelischen Luftwaffen-Navigator Ron Arad zu finden, der 1986 über dem Südlibanon abgeschossen und von der schiitischen Amal-Miliz gefangen genommen wurde. Das teilt Israels Armee heute mit. Man werde „Tag und Nacht“ versuchen, getötete und vermisste Israelis nach Hause zu holen.
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Lennard Worobic
Erneut Luftalarm in Jerusalem – Irans Militär meldet „massive Angriffe“
Nach israelischen Angaben hat der Iran erneut Jerusalem unter Beschuss genommen. Wie Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichten, ertönte zunächst Luftalarm, später waren mindestens drei laute Explosionen zu hören. Kurze Zeit später hoben die Behörden den Luftalarm wieder auf. Nach Angaben des Rettungsdiensts Magen David Adom wurden zunächst keine Verletzten gemeldet.
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Lennard Worobic
Die israelische Armee hat ihre Angriffe auf die vom Iran unterstützte Hisbollah-Miliz im Libanon in der Nacht fortgesetzt. Es seien Raketenwerfer, Waffenlager und andere militärische Anlagen der Schiiten-Miliz im Süden des Landes und in der östlichen Bekaa-Ebene bombardiert worden, schreibt die Armee auf Telegram. Die staatliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtet von insgesamt 26 Toten.
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Lennard Worobic
In der Golfregion ist der Flugverkehr weiter durch den Irankrieg gestört. Da der katarische Luftraum weiterhin gesperrt sei, seien die Flüge von Qatar Airways ausgesetzt, teilt die Fluggesellschaft auf X mit. Man hoffe, am Sonntag unter anderem wieder nach Frankfurt fliegen zu können. Am Morgen hatte das katarische Verteidigungsministerium mitgeteilt, dass eine auf das Staatsgebiet gerichtete Rakete abgefangen worden sei.
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Lennard Worobic
Die iranischen Revolutionsgarden haben nach eigenen Angaben Kämpfer im irakischen Kurdengebiet angegriffen. Drei Ziele „separatistischer Gruppen“ seien am Morgen getroffen worden, erklären die Revolutionsgarden der Islamischen Republik nach Angaben der Nachrichtenagentur Tasnim.
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Lennard Worobic
Eine Denkfabrik aus Washington hat berechnet, was die Mission „Epic Fury“ die USA zu Beginn gekostet hat:
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Lennard Worobic
Die iranischen Staatsmedien berichten nach Luftangriffen von schweren Schäden im ganzen Land. Betroffen seien unter anderem zwei Krankenhäuser in der Provinz Chuzestan im Südwesten des Landes. Laut Staatsfernsehen wurden das medizinische Zentrum Rasi in der Stadt Ahwaz und das Imam-Ali-Krankenhaus in Andimeschk durch Druckwellen nach Explosionen erheblich beschädigt. Unabhängige Bestätigungen dafür gibt es bislang nicht.
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Lennard Worobic
Wegen des Irankriegs sitzen im Persischen Golf nach Angaben der Internationalen Seeschifffahrtsorganisation (IMO) rund 20.000 Seeleute an Bord von Schiffen fest. Generalsekretär Arsenio Dominguez bezeichnet das als inakzeptabel und weist auf ihr erhöhtes Risiko und die „erhebliche psychische Belastung“ hin. Alle an dem Konflikt beteiligten Parteien seien verpflichtet, die notwendigen Maßnahmen zu ergreifen, um den Schutz der Seeleute sowie die Freiheit der Schifffahrt im Einklang mit dem Völkerrecht zu gewährleisten.
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Lennard Worobic
Am Flughafen in Dubai steht vorübergehend der Flugverkehr still. Alles Wichtige dazu lesen Sie in diesem Artikel:
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DPA · AFP · Reuters
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