Donald Trump gibt eine Verlängerung der Waffenruhe bekannt. Ob es weitere Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran geben wird, bleibt ungewiss. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Wichtige Updates
Eugen Epp
Trump verkündet Verlängerung der Waffenruhe
Das schreibt der US-Präsident auf seiner Plattform Truth Social. Auf Bitten Pakistans werde er von Angriffen absehen, bis die Führung im Iran einen geeinten Vorschlag unterbreite. Eine Frist nennt Trump diesmal nicht. Die US-Blockade iranischer Häfen bleibe allerdings bestehen.
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Eugen Epp
Die iranischen Revolutionsgarden drohen bei Angriffen vom Territorium seiner Nachbarstaaten aus auf den Iran damit, die Ölproduktion in der Golfregion zu beenden. „Die südlichen Nachbarn sollten wissen: Wenn ihre geografische Lage und ihre Einrichtungen dazu genutzt werden, im Dienste der Feinde Angriffe auf die iranische Nation zu starten, können sie sich von der Ölförderung im Nahen Osten verabschieden“, zitiert die Nachrichtenagentur Fars den Kommandeur der Luft- und Raumfahrtstreitkräfte der Revolutionsgarden, Madschid Mussawi.
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Eugen Epp
Teheran wirft Washington erneut Verletzungen der Feuerpause vor. „Iranische Häfen zu blockieren, ist ein kriegerischer Akt und somit ein Verstoß gegen die Waffenruhe“, schreibt der iranische Außenminister Abbas Araghtschi auf X. Der Angriff auf ein Handelsschiff und die „Geiselnahme“ seiner Besatzung sei ein noch schwerwiegenderer Verstoß. US-Streitkräfte haben in der Nacht zu Dienstag einen Öltanker geentert, der zuvor von den USA wegen Zusammenarbeit mit dem Iran mit Sanktionen belegt worden war.
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Eugen Epp
Die „New York Times“ berichtet unter Berufung auf einen US-Beamten, dass die Reise von Vance nach Pakistan vorerst gestoppt worden sei, nachdem Teheran nicht auf Verhandlungspositionen der USA reagiert habe. Ohne eine Antwort aus dem Iran sei der diplomatische Prozess faktisch unterbrochen, auch wenn die Reise nicht abgesagt worden sei, zitiert die Zeitung den Beamten. Die Reise könnte jederzeit wieder angesetzt werden, falls der Iran in einer Weise reagiere, die Trump für akzeptabel halte.
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Eugen Epp
Die Abreise von US-Vizepräsident JD Vance zu den Gesprächen in Pakistan verzögert sich nach Angaben aus dem Weißen Haus wegen zusätzlicher Beratungen in Washington. „Es finden zusätzliche Treffen im Weißen Haus statt, an denen der Vizepräsident teilnehmen wird“, erklärt ein hochrangiger Mitarbeiter des Weißen Hauses gegenüber der Nachrichtenagentur AFP.
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Tim Schulze
Die zweiwöchige Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran endet nach Angaben des Vermittlerstaates Pakistan am frühen Mittwochmorgen. Die Vereinbarung laufe am Mittwoch um 04.50 Uhr Ortszeit (01.50 Uhr MESZ) aus, erklärt Informationsminister Attaullah Tarar im Onlinedienst X. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor der Wirtschaftsnachrichtenagentur Bloomberg gesagt, die Waffenruhe gelte bis Mittwochabend Washingtoner Zeit – also einen Tag länger als nun von Pakistan angegeben. Trump sagte überdies, es sei "hochgradig unwahrscheinlich", dass er einer Verlängerung der Waffenruhe mit dem Iran zustimme.
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Tim Schulze
Trump fordert vom Iran Freilassung von acht Frauen
Donald Trump fordert Teheran auf, acht mutmaßlich zum Tode verurteilte Frauen freizulassen. Der US-Präsident bezeichnet einen solchen Schritt als "sehr guten Start für die Verhandlungen" zwischen den USA und dem Iran. "An die iranische Führung, die bald mit meinen Vertretern verhandeln wird: Ich wäre sehr dankbar für die Freilassung dieser Frauen", erklärte Trump am Dienstag in seinem Onlinedienst Truth Social.
"Bitte tut ihnen nichts an! Das wäre ein sehr guter Start für die Verhandlungen!", schreibt Trump dort weiter als Kommentar zu einem Beitrag, den er teilt.
Der von Trump geteilte Beitrag zeigt die Fotos von acht Frauen mit den Worten: "Die Islamische Republik Iran bereitet sich darauf vor, acht Frauen zu hängen." Der Beitrag war am Montag von dem pro-israelischen Aktivisten Ejal Jakoby im Onlinedienst X geteilt worden. Die Namen der betroffenen Frauen werden darin nicht genannt. Der Beitrag konnte zunächst nicht unabhängig überprüft werden.
"Bitte tut ihnen nichts an! Das wäre ein sehr guter Start für die Verhandlungen!", schreibt Trump dort weiter als Kommentar zu einem Beitrag, den er teilt.
Der von Trump geteilte Beitrag zeigt die Fotos von acht Frauen mit den Worten: "Die Islamische Republik Iran bereitet sich darauf vor, acht Frauen zu hängen." Der Beitrag war am Montag von dem pro-israelischen Aktivisten Ejal Jakoby im Onlinedienst X geteilt worden. Die Namen der betroffenen Frauen werden darin nicht genannt. Der Beitrag konnte zunächst nicht unabhängig überprüft werden.
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Yannik Schüller
Irans Militär zeigt sich vor dem Auslaufen der Waffenruhe für eine Wiederaufnahme der Kampfhandlungen gegen Israel und die USA bereit.
Das Militär sei einsatzbereit und werde sich nicht überraschen lassen, berichtet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, Sprachrohr der mächtigen Revolutionsgarden. Neue Ziele seien für eine Rückkehr zum Krieg identifiziert worden. Vom ersten Moment der Wiederaufnahme von Angriffen werde man eine „Hölle“ für die Amerikaner und Israelis schaffen, hieß es.
Das Militär sei einsatzbereit und werde sich nicht überraschen lassen, berichtet die iranische Nachrichtenagentur Tasnim, Sprachrohr der mächtigen Revolutionsgarden. Neue Ziele seien für eine Rückkehr zum Krieg identifiziert worden. Vom ersten Moment der Wiederaufnahme von Angriffen werde man eine „Hölle“ für die Amerikaner und Israelis schaffen, hieß es.
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Yannik Schüller
Kuriose Meldung aus den USA: Von dort aus vermittelte eine iranische Geschäftsfrau mutmaßlich Waffendeals für das Mullah-Regime. Das FBI nimmt sie fest. Nun droht ihr eine lange Haftstrafe:
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Yannik Schüller
Der Iran hat nach Informationen des Staatsfernsehens noch keine Vertreter für Gespräche mit den USA nach Pakistan geschickt. Weder Experten für Vorgespräche noch eine Hauptdelegation seien in die pakistanische Hauptstadt Islamabad gereist, heißt es in einem Bericht.
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Yannik Schüller
Der Frankfurter Flughafenbetreiber Fraport hält trotz des Kriegs an seiner Passagierprognose für das laufende Jahr fest. „Wir gehen weiter davon aus, dass wir unser Jahresziel von 65 bis 66 Millionen Passagieren, rund vier Prozent mehr als 2025, erreichen“, sagt Fraport-Chef Stefan Schulte im Interview mit der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“. Der Flughafen will am Mittwoch ein neues Passagierterminal feierlich in Betrieb nehmen.
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Yannik Schüller
Vor neuen Gesprächen Israels und des Libanons in Washington droht der israelische Verteidigungsminister erneut mit der Tötung des Hisbollah-Chefs.
Naim Kassim werde „mit seinem Kopf bezahlen“, sagt Minister Israel Katz nach Medienberichten bei einer Veranstaltung zum israelischen Soldatengedenktag. Auch während einer Waffenruhe bleibe die Entwaffnung der libanesischen Hisbollah-Miliz das übergreifende Ziel. Die Hisbollah habe Israel „im Dienste ihrer iranischen Herren angegriffen“ und werde dafür den Preis zahlen.
Naim Kassim werde „mit seinem Kopf bezahlen“, sagt Minister Israel Katz nach Medienberichten bei einer Veranstaltung zum israelischen Soldatengedenktag. Auch während einer Waffenruhe bleibe die Entwaffnung der libanesischen Hisbollah-Miliz das übergreifende Ziel. Die Hisbollah habe Israel „im Dienste ihrer iranischen Herren angegriffen“ und werde dafür den Preis zahlen.
„Jeder, der die Hand gegen Israel erhebt, dem wird sie abgeschlagen.“Verteidigungsminister Israel Katz
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Yannik Schüller
„Die Vereinigten Staaten standen noch nie so kurz davor wie jetzt gerade, ein wirklich gutes Abkommen zu schließen – ganz im Gegensatz zu dem schrecklichen Abkommen, das Barack Hussein Obama unterzeichnet hat.“Karoline Leavitt
So äußert sich die Sprecherin des Weißen Hauses, Karoline Leavitt, im Sender Fox News. Damit bezog sie sich auf das Atomabkommen von 2015, das US-Präsident Donald Trump später aufkündigte. Die USA stünden kurz vor einer Einigung, so Leavitt weiter.
Sollte es dennoch nicht dazu kommen, habe der Präsident mehrere Optionen zur Verfügung, „von denen er ohne zu zögern Gebrauch machen wird.“ Trump habe zuvor gezeigt, dass er seinen Worten Taten folgen lasse.
Sollte es dennoch nicht dazu kommen, habe der Präsident mehrere Optionen zur Verfügung, „von denen er ohne zu zögern Gebrauch machen wird.“ Trump habe zuvor gezeigt, dass er seinen Worten Taten folgen lasse.
Karoline Leavitt, Pressesprecherin des Weißen Hauses. Alex Brandon / AP / dpa
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Yannik Schüller
Im Falle einer Wiederaufnahme des Irankriegss stehen Teheran dem iranischen Parlamentspräsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf zufolge „neue Trümpfe auf dem Schlachtfeld“ zur Verfügung. „In den vergangenen zwei Wochen haben wir uns darauf vorbereitet, neue Trümpfe auf dem Schlachtfeld auszuspielen“, erklärte Ghalibaf, der iranische Chefunterhändler in den Gesprächen mit Washington, gestern im Onlinedienst X.
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Yannik Schüller
Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi macht den USA neue Vorwürfe – schließt eine neue Verhandlungsrunde aber nicht explizit aus. „Die Provokationen, die Drohrhetorik und die anhaltenden Verstöße der USA gegen die Waffenruhe, insbesondere die Angriffe auf iranische Handelsschiffe, sind ein erhebliches Hindernis für eine Fortsetzung des diplomatischen Prozesses", sagt er einem Bericht der Nachrichtenagentur Tasnim zufolge in einem Telefonat mit seinem pakistanischen Amtskollegen. „Der Iran wird die Umstände genauestens abwägen und dann über den weiteren Weg entscheiden."
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DPA · AFP · Reuters · SID
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