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USA: Nachbarschaftsstreit in Kalifornien endet mit "FKK"-Gartenparty

In einer Vorstadtsiedlung in Kalifornien, USA, wurde ein Mann von seinem Nachbarn angeschwärzt, weil sein Zaun zu hoch sei. Er kürzte den Zaun und arrangierte ein nacktes Ensemble, das der pingelige Nachbar wohl lieber nicht gesehen hätte.

Nackte Schaufensterpuppen in einem Vorgarten in Kalifornien, USA

Die Schaufensterpuppen blicken starr vor sich hin, aber im Hintergrund gibt es doch einen, der lächelt.

Man sollte meinen, dass jeder Hauseigentümer selbst entscheiden darf, wie er sein Grundstück einzäunt - zumal im freiheitsliebenden Nordamerika. Ganz so einfach ist es allerdings nicht, wie ein Nachbarschaftsstreit aus Santa Rosa, Kalifornien, zeigt. Um seine Hunde auf dem Grundstück zu halten und mehr Privatsphäre zu schaffen, baute Jason Windus einen mannshohen Holzzaun um seinen Besitz. Kurz darauf erhält er Post von der Stadt: Ein Nachbar hatte sich beschwert, weil der Zaun zu hoch sei. Nun soll er gekürzt werden, ansonsten drohe eine saftige Geldstrafe, erzählt er gegenüber dem US-amerikanischen Nachrichtenmagazin ABC7

Als ein Freund von Windus mit der Kettensäge anrückt und die Hälfte der Zaunhöhe entfernt, meint man schon, er hätte klein beigegeben. Aber so einfach lässt sich Jason Windus nicht schlagen. "Sie wollten, dass ich den Zaun kürze, damit sie sehen, was auf meinem Grundstück passiert. Jetzt habe ich ihnen etwas zum Gucken gegeben." Und das hat er wirklich.

Fünf nackte Schaufensterpuppen sitzen mit nachdenklicher Miene auf seinen Gartenmöbeln. Die Brustwarzen der Frauen sind mit Papierblättern bedeckt, die Arme zum Teil lasziv nach oben gestreckt. Sie blicken in Richtung der Nachbarn, blicken dem vermeintlichen Anschwärzer entgegen. So könnte es zumindest sein, denn bis jetzt weiß Jason Windus nicht, welcher seiner Nachbarn sich bei der Stadt beschwerte. Für den Fall, dass er sich noch zu erkennen geben möchte, hat Windus eigens einen Platz reserviert. In züchtiger Entfernung zur FKK-Gartenparty steht ein leerer Gartensessel, daneben ein Schild: "Reservierter Sitz für den neugierigen Nachbarn, der sich wegen meines Zaunes beschwert hat." Jason Windus hat an alles gedacht.

Die freizügigen Partygäste hatte Windus vor dem Schrottplatz bewahrt und wollte sie eigentlich für Schussübungen verwenden. "Jetzt erfüllen sie einen höheren Zweck", erzählt er dem ABC-Reporter. Bleibt zu hoffen, dass nicht bald ein neuer Brief hereinflattert und ihn wegen Unruhestiftung belangt - denn bei den männlichen Puppen waren die Feigenblätter anscheinend ausgegangen.

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sve