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Naturkatastrophe in Südwestchina: Erdrutsch begräbt mindestens 100 Menschen

239 Menschen sind den heftigen Regenstürmen, die seit Anfang Juni Südchina heimsuchen, bereits zum Opfer gefallen. Nun könnte sich die Zahl der Toten drastisch erhöhen: 100 Menschen werden nach einem Erdrutsch vermisst.

In Südwestchina sind am Montag mindestens 100 Menschen durch einen Erdrutsch begraben oder verschüttet worden. Dies berichtete die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua unter Berufung auf örtliche Behördenvertreter. Sintflutartiger Regen löste demnach den Erdrutsch am Nachmittag in einem Dorf der Provinz Guizhou aus. Über das Schicksal der Verschütteten war zunächst nichts zu erfahren. Xinhua meldete lediglich, Bergungsarbeiten seien im Gange. Zunächst hatte es geheißen, etwa 150 Menschen seien verschüttet.

Aus vielen Teilen Südchinas werden derzeit Überschwemmungen und Erdrutsche infolge heftiger Regenstürme gemeldet. Dabei starben nach offiziellen Angaben seit Anfang des Monats mehr als zweihundert Menschen. Die Regenperiode hat gerade erst begonnen, weitere Opfer werden befürchtet.

AFP/APN/DPA / DPA
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