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+++ Ticker +++

Erdbeben in Mexiko: Mindestens 224 Tote - Merkel reagiert auf spanisch - Tribünenriss im Azteken-Stadion

Mexiko wurde von einem schweren Erdbeben der Stärke 7,1 erschüttert. Es gibt viele Todesopfer. Besonders schwer betroffen ist die Hauptstadt Mexiko-Stadt. Die aktuellen Ereignisse aus Mexiko im stern-Ticker.

Schweres Erdbeben in Mexiko: Zahl der Toten auf mindestens 224 gestiegen

Rettungskräfte und Freiwillige durchsuchen die Trümmern eines eingestürzten Hauses in Mexiko-Stadt (Mexiko)

+++ 16.05 Uhr: Neymar betet für Mexiko +++

Brasiliens Fußballstar Neymar hat nach dem Erdbeben der Stärke 7,1 zur Solidarität mit den leidgeprüften Menschen in Mexiko aufgerufen. "Lasst uns für Mexiko beten", twitterte der teuerste Fußballspieler aller Zeiten am Mittwoch zu einem Bild der Flagge Mexikos. Der 25-Jährige war im Sommer für die Rekordsumme von 222 Millionen Euro vom FC Barcelona zu Paris Saint-Germain gewechselt. 

+++ 14.59 Uhr: Lateinamerika-Hilfswerk: "Die Lage ist dramatisch" +++

Der Mexiko-Referent des Lateinamerika-Hilfswerks "Adveniat", Reiner Wilhelm, bezeichnet die lage in Mexiko als "dramatisch". 20 Millionen Menschen sind direkt von den Folgen betroffen. 20.000 Euro stellt "Adveniat" als Soforthilfe zur Verfügung. "Das gesamte Ausmaß des schweren Erdbebens ist noch nicht abzusehen – die Zahl der Todesopfer wird ständig nach oben korrigiert. Viele sind noch unter den Trümmern eingestürzter Gebäude verschüttet", so Wilhelm.

+++ 13.48 Uhr: EU-Kommission bestürzt über Erdbeben in Mexiko +++

Die EU-Kommission hat angesichts des verheerenden Erdbebens in Mexiko ihr Mitgefühl zum Ausdruck gebracht. "In diesen so schwierigen Umständen fühle ich mich allen Mexikanern sehr verbunden", schrieb Behördenchef Jean-Claude Juncker in einem in Brüssel veröffentlichten Brief an den Präsidenten des Landes, Enrique Peña Nieto. Die EU-Außenbeauftragte Federica Mogherini und der EU-Kommissar für humanitäre Hilfe, Christos Stylianides, boten Hilfe an. Man stehe im Kontakt mit den mexikanischen Behörden.

+++ 12.55 Uhr: 37 Tote in Schule - Dramatische Suche nach Dutzenden Kindern +++

Wettlauf gegen die Zeit nach dem Erdbeben in Mexiko: In den Trümmerbergen einer in Mexiko-Stadt eingestürzten Schule suchten die Helfer in der Nacht zum Mittwoch (Ortszeit) nach Dutzenden verschütteten Kindern und einigen Lehrern. "Wir schätzen, dass noch zwischen 30 und 40 Menschen in den Trümmern gefangen sind. Wir hören aber Stimmen, einige sind noch am Leben", sagte Marine-Sprecher José Luis Vergara dem Fernsehsender "Televisa".

Beim Einsturz der Schule Enrique Rebsamen kamen mindestens 32 Kinder und fünf Erwachsene um, wie der Fernsehsender "Televisa" unter Berufung auf Helfer berichtete. Die Leichen dieser Opfer seien alle geborgen worden. Elf Kinder seien lebend gerettet worden. Ein "Televisa"-Reporter, der die Rettungsaktionen aus nächster Nähe verfolgte und unter anderem die Bergung eines toten Mädchens erlebte, sagte: "Mein Herz ist gebrochen."

Gezittert wurde in Mexiko unter anderem um Víctor - einen kleinen Jungen, der nach Medienberichten mit einem langen Schlauch mit Sauerstoff versorgt wurde. Ein Sprecher der Rettungskräfte sagte "Televisa", man sei außerdem in Kontakt mit einer verschütteten Lehrerin, die ein kleines Mädchen bei sich habe.


+++ 12.47 Uhr: Erdbeben verursacht Tribünenriss im Azteken-Stadion +++

Auch das weltbekannte Azteken-Stadion in Mexiko-Stadt ist durch das schwere Erdbeben der Stärke 7,1 etwas in Mitleidenschaft gezogen worden. In lokalen Medien verbreitete Fotos zeigten einen breiten Riss durch eine Tribüne.

Durch das Beben haben sich zwei Tribünenteile auseinander bewegt. Das in dem Stadion für Dienstag geplante Achtefinalspiel der Copa México zwischen América und Cruz Azul wurde abgesagt, wie der Stadionbetreiber mitteilte.

+++ 12.25 Uhr: Haustiere suchen über Twitter ihre Herrchen +++

 Im Chaos nach dem schweren Erdbeben suchen nicht nur Menschen nacheinander, auch Hunde und Katzen irren durch die Straßen oder finden Zuflucht bei Fremden, die sie versorgen und in den Sozialen Netzwerken nach den Herrchen suchen. :

"Kennt den jemand? Er ist sehr verschreckt, wurde in Cafetales gefunden, ist ein Rüde."


Manche sind verletzt, wie dieser kleine Kerl: 

+++ 12.08 Uhr: Riesige Hilfsbereitschaft für die Erdbebenopfer +++

Ob Tierärzte, Architekten oder Nachbarn - die Hilfsbereitschaft der der Mexikaner für die Erdbebenopfer ist riesig. Architekten bieten an, man könne ihnen Fotos von Gebäuden schicken, sie würden dann versuchen, den Schaden einzuschätzen "Ich bin Architekt in Veracruz. Schickt mir Fotos und ich helfe Euch gerne bei der Einschätzung. Kopf hoch!" 

In verschiedenen Städten bieten Tierärzte gratis ihre Dienste an: 

Nachbarn öffnen ihre Türen für Helfer und Opfer: "Alle, die ein Wasser trinken, auf Toilette gehen, etwas Essen wollen, Wlan benötigen oder ihre Telefone laden wollen – kommt bei mir vorbei." 


+++ 10.44 Uhr: Auswirkungen des Erdbebens im Video +++

Die ARD-Hörfunkkorrespondentin Anne-Katrin Mellmann war in Mexiko vor Ort. In ihren Videos, die sie via Twitter verbreitet hat, sind die Auswirkungen des verheerenden Erdbebens zu sehen.

 

+++ 10.31 Uhr: Twitter-Aufruf erfolgreich: Vater von Schauspieler Gael García Bernal geht es gut +++

Der mexikanische Schauspieler Gael García Bernal (unter anderem "Mozart in the Jungle", "Die Reise des jungen Che" und "Science of Sleep") hat per Twitter nach seinem Vater gesucht. Er habe keinen Kontakt zu ihm, schrieb Bernal in einem inzwischen gelöschten Tweet. Nach einer Stunde dann die Entwarnung. Seinem Vater ginge es gut.

In den letzten 12 Stunden nutzte der Schauspieler sein Twitter-Profil dazu, diverse Hilfsaufrufe und Informationen aus dem Erdbebengebiet zu teilen.

+++ 10.13 Uhr: Video: Helfer retten Kinder aus den Trümmern der "Enrique Rébsamen"-Schule +++


+++ 9.11 Uhr: Merkel sichert Mexiko deutsche Solidarität zu +++

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat Mexiko nach dem schweren Erdbeben mit mehr als 200 Toten Anteilnahme ausgesprochen und die Solidarität Deutschlands zugesichert. "Unser tiefst empfundenes Beileid für diejenigen, die einen ihrer Liebsten verloren haben", schrieb Regierungssprecher Steffen Seibert auf Spanisch beim Kurznachrichtendienst Twitter im Namen der Kanzlerin. Merkel sprach den Rettungskräften auch Mut für ihren Einsatz zu.

+++ 8.11 Uhr: Präsident an Bevölkerung: Wegen Rettungsarbeiten zu Hause bleiben +++

Nach dem heftigen Erdbeben der Stärke 7,1 hat der mexikanische Präsident Enrique Peña Nieto die Bevölkerung aufgefordert, zu Hause zu bleiben. "Sofern die Häuser sicher sind, ist es wichtig, dass die Bevölkerung drinnen bleibt, um die Straßen für Krankenwagen frei zu halten und die Arbeit der Rettungshelfer zu erleichtern", sagte er in einer Videobotschaft. Oberste Priorität habe nun die Suche nach Vermissten und die medizinische Versorgung der Verletzten.  

+++ 7.51 Uhr: Mindestens 224 Menschen bei Erdbeben in Mexiko getötet +++

Nach dem schweren Erdbeben in Mexiko ist die Zahl der Toten auf mindestens 224 angestiegen. Allein in der Hauptstadt Mexiko-Stadt seien mindestens 117 Menschen ums Leben gekommen, teilte Innenminister Miguel Osorio Chong mit. Das Beben der Stärke 7,1 hatte am Dienstag das Zentrum des Landes erschüttert, das Epizentrum lag zwischen den Bundesstaaten Puebla und Morelos nahe der Hauptstadt.

+++ 7.07 Uhr: Mehrere Nachbeben in Mexiko +++

Nach dem schweren Erdbeben der Stärke 7,1 hat es in Mexiko mehrere Nachbeben gegeben. Wie das nationale Seismologische Institut auf Twitter mitteilte, wurden am Dienstagabend und in der Nacht unter anderem im südöstlich von Mexiko-Stadt liegendem Bundesstaat Oaxaca mehrere Nachbeben gemessen. Betroffen war mehrmals die Küstenregion vor der Stadt Salina Cruz, das schwerste Nachbeben hatte demnach die Stärke 4,9. Bei einem Beben im Landesinneren nahe der Stadt Loma Bonita gab das Institut eine Stärke von 4,0 an.

Beeindruckende Animation: Hier bebt die Erde am meisten

+++ 5.47 Uhr: Erdbeben in Mexiko: 21 Kinder kommen bei Schul-Einsturz ums Leben +++

Während des heftigen Erdbebens in Mexiko-Stadt sind 21 Kinder beim Einsturz ihrer Schule getötet worden. Auch vier Erwachsene seien bei dem Unglück ums Leben gekommen, teilte der Staatssekretär im Bildungsministerium, Javier Treviño, mit.

Rettungskräfte versuchten mit Schaufeln und Händen Überlebende aus den Trümmern der Schule "Enrique Rébsamen" im Stadtviertel Coapa zu bergen. In einem der Gebäude befand sich auch ein Kindergarten. Das Beben der Stärke 7,1 hatte sich rund 130 Kilometer Luftlinie südöstlich von Mexiko-Stadt bei Axochiapan im Bundesstaat Morelos ereignet.

+++ 4.51 Uhr: Opferzahl nach Mexiko-Beben steigt auf knapp 150 +++

Die Zahl der Todesopfer nach dem starken Erdbeben in Mexiko ist auf knapp 150 gestiegen. Der Leiter der Zivilschutzbehörde, Luis Felipe Fuente, korrigierte zuvor genannte Zahlen von rund 195 Toten auf 149. Davon seien der Bundesstaat Morelos mit 55 Toten, die Metropole Mexiko-Stadt mit 49 Opfern und der Bundesstaat Puebla mit 32 Toten am schwersten betroffen.

+++ 3.52 Uhr: Nach Beben: Zwei Gefängnisse in Mexiko evakuiert +++

Ein Land im Ausnahmezustand: Nach dem schweren Erdbeben in Mexiko müssen neben zerstörten Krankenhäusern auch zwei Gefängnisse im Bundesstaat Puebla evakuiert werden. Das teilte der Gouverneur von Puebla, José Antonio Gali, mit. Es handele sich dabei um Gefängnisse in Izúcar de Matamoros und Atlixco. Die Gefangenen sollen in eine Einrichtung rund 150 Kilometer südlich der Hauptstadt Mexiko-Stadt verlegt werden - inmitten des Erdbeben-Chaos musste dafür ein streng gesicherter Konvoi organisiert werden.

+++ 3.28 Uhr: Beben in Mexiko: Acht Kinder sterben bei Schul-Einsturz +++

Mindestens acht Kinder und eine Lehrerin sind beim Einsturz einer Schule durch das schwere Erdbeben in Mexiko-Stadt getötet worden. Elf Kinder würden noch vermisst, berichtete der TV-Sender Televisa. Rettungskräfte versuchen mit Schaufeln und Händen Überlebende aus den Trümmern der Schule "Enrique Rebsamen" im Stadtviertel Coapa zu bergen, in einem Gebäude befand sich auch ein Kindergarten befand. Das Beben der Stärke 7,1 hatte sich rund 130 Kilometer Luftlinie südöstlich von Mexiko-Stadt bei Axochiapan im Bundesstaat Morelos ereignet.

+++ 3.10 Uhr: Todeszahl in Mexiko steigt auf 138 - viele eingestürzte Häuser +++

Die Zahl der Todesopfer nach dem starken Erdbeben in Mexiko ist auf 138 gestiegen. Das teilte die Zivilschutzbehörde des Landes mit. In einer Ansprache kündigte Staatspräsident Enrique Peña Nieto rasche Hilfsmaßnahmen an, im Vordergrund stehe die medizinische Versorgung und die Bergung von Verschütteten. Insgesamt seien 38 Gebäude in der Hauptstadt Mexiko-Stadt eingestürzt. Zudem gebe es viele beschädigte Häuser. 

+++ 1.52 Uhr: Beben in Mexiko: Kinder in eingestürzter Schule verschüttet +++

Nach dem Erdbeben in Mexiko sind in einer eingestürzten Schule in Mexiko-Stadt eine unbekannte Zahl von Schülern unter Trümmern begraben. Wie der TV-Sender Televisa berichtete, hätten die Rettungskräfte Geräusche möglicher Überlebender gehört und würden versuchen, sie zu bergen.

Das Beben der Stärke 7,1 ereignete sich nur 120 Kilometer von der Millionenmetropole entfernt. In Mexiko-Stadt stürzten auch Hochhäuser ein, weshalb viele Opfer befürchtet werden. Bisher wurde die Zahl der Toten mit rund 120 angegeben. In der Schule "Enrique Rebsamen" war auch ein Kindergarten untergebracht. "Wir können keine Maschinen einsetzen", sagte Innenminister Miguel Ángel Osorio Chong. Die Retter versuchen mit Spitzhacken und Händen vorzudringen. 

+++ 1.12 Uhr: TV: Rund 120 Tote bei Erdbeben in Mexiko +++

Nach dem Erdbeben der Stärke 7,1 in Mexiko ist die Zahl der Toten auf mindestens 119 gestiegen. Das berichtete der TV-Sender Televisa unter Berufung auf vorläufige Behördenangaben. Da viele Gebäude eingestürzt sind, wird mit weiteren Opfern gerechnet.

+++ 0.01 Uhr: Zahl der Erdbebenopfer steigt auf 65 +++

Nach dem schweren Erdbeben in Mexiko ist die Zahl der Todesopfer auf mindestens 65 gestiegen. Das teilten die Behörden mit. Ein Erdstoß der Stärke 7,1 hatte die Region um die Hauptstadt Mexiko-Stadt erschüttert, zahlreiche Häuser stürzten ein.

fs/tyr / DPA / AFP
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kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(