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Polizei veröffentlicht Video "Ein Wunder, dass er noch lebt": Motorradfahrer macht gefährlichen Wheelie bei 200 km/h

Sehen Sie im Video: "Ein Wunder, dass er noch lebt" – Motorradfahrer macht gefährlichen Wheelie bei 200 km/h.








Umgerechnet über 11.000 Euro Strafe muss dieser Motorradfahrer zahlen. 
Beamte der Verkehrspolizei der Sunshine Coast im australischen Bundesstaat Queensland haben den 27-Jährigen am 23. März in der Stadt Maroochydore abgefangen. 
Er war den Beamten aufgefallen, weil er auf seinem BMW-Motorrad trotz regennasser Fahrbahn bei hoher Geschwindigkeit unterwegs war.
Als die Beamten die Helmkamera des Mannes überprüften, fanden sie heraus, dass der Mann insgesamt 43 Straßenverkehrsdelikte begangen hatte. 
In einem Fall soll er angeblich einen Wheelie mit 109 Stundenkilometern in einer 60er-Zone von einer roten Ampel aus durchgeführt haben.
Einen weiteren Wheelie soll er mit 201 Stundenkilometern beim Überholen von Autos auf seinem Hinterrad in einer 100er-Zone gefilmt haben.
Doch damit war die Liste der Delikte des 27-Jährigen noch nicht zu Ende. Am Tag nach seiner Festnahme durchsuchten die Beamten den Wohnort des Mannes im Ort Pacific Paradise. Dort beschlagnahmten sie das Motorrad. Aber sie fanden auch einen Anbauraum mit acht ausgewachsenen Cannabispflanzen.
Inzwischen wurde der Verdächtige wegen 10 gefährlichen Verkehrsdelikten und der Herstellung und des Besitzes illegaler Drogen, sowie des Besitzes von Utensilien zur Herstellung von Drogen angeklagt. Am 10. Mai beginnt seine Verhandlung.
Laut Polizei belaufen sich die Strafen für die Verkehrsdelikte allein auf umgerechnet 11323 Euro.
Inspektor Shane Panaho von der Polizei von Queensland sagte: "Es gibt bereits einundzwanzig Familien, deren Angehörige dieses Jahr nach einem Verkehrsunfall nicht nach Hause gekommen sind.“
Die Sicherheit der Fahrer läge in der Verantwortung aller, aber sie beginne bei ihnen selber.
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Dumm gelaufen: Die australische Polizei hat einem 27-Jährigen stolze 43 Verkehrsdelikte nachgewiesen. Sie hatten die Videoaufnahmen seiner Helmkamera ausgewertet – und so zahlreiche Vergehen identifiziert. Am Tag danach durchsuchen Beamte sein Haus – und trauen ihren Augen kaum.

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