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Österreich: 14-Jähriger will "Weihnachtsmann spielen" und bleibt in Kamin stecken

Ein 14-Jähriger will "einen guten Ausblick" haben und "Weihnachtsmann spielen". Mit verheerenden Folgen: Er klettert in einen Kamin und bleibt stecken. Die Feuerwehr muss einschreiten und den Jugendlichen retten.

Österreich - 14-Jähriger will "Weihnachtsmann spielen" und bleibt in Kamin stecken

In Linz (Oberösterreich) ist ein 14-Jähriger in einem Kamin stecken geblieben (Symbolbild)

DPA

"Ich habe etwas länger ferngesehen und wollte gerade schlafen gehen, als ich gegen 3.30 Uhr plötzlich laute Hilfeschreie gehört habe", schildert Muharrem B., 49, die Schrecksekunden gegenüber "oe24". Er habe zunächst nicht verorten können, woher die Rufe gekommen sind. Prompt habe er die Polizei alarmiert und sich auf die Suche begeben. Und ist an einem ungewöhnlichen Ort fündig geworden. 

Auf dem Dachboden, in einem Mehrparteienhaus in Linz (Oberösterreich), habe er sein Ohr an einen stillgelegten Kamin gepresst. Und schließlich festgestellt, dass offenbar jemand darin feststecke. "Ich habe der Person gesagt, dass sie keine Angst haben muss und dass ich Hilfe holen werde", so der 49-Jährige zu "oe24".

14-Jähriger in Österreich wollte "Weihnachtsmann spielen" - Feuerwehr muss einschreiten

Ein 14-Jähriger ist beim Klettern auf dem Dach des Hauses in den Kamin geklettert und schließlich stecken geblieben. Der Polizei habe er erklärt, dass er "einen guten Ausblick über die Häuser haben und Weihnachtsmann spielen" wollte. Der Jugendliche sei ansprechbar gewesen und mit Abschürfungen und einer leichten Unterkühlung davongekommen.

Die Feuerwehr habe den 14-Jährigen, der auf Höhe einer kleinen Putztür für den Rauchfangkehrer festgesteckt habe, gesichert. Um ein weiteres Abrutschen in den Schacht zu verhindern, hätten die Rettungskräfte den Kamin aufgestemmt und den Jugendlichen schließlich aus dem Schacht befreit. 

"Die wahren Helden sind die Einsatzkräfte", winkt Muharrem B. ab, "die es zum Glück schafften, den Buben zu befreien." Der aufmerksame Hausbewohner freut sich offenbar gegenüber "oe24", dass die Rettungsaktion glimpflich ausgegangen ist. "Für mich persönlich ist nur wichtig, dass jemand gerettet werden konnte." 

fs