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Pakistan: Mehr als 200 Tote nach schwerem Erdbeben

Offizielle Stellen in Pakistan haben die Opferzahlen nach einem schweren Erdbeben nach oben korrigiert. Weiterhin werden viele Menschen vermisst, komplette Dörfer wurden zerstört.

Bei einem schweren Erdbeben in Pakistan sind neuen Angaben zufolge mindestens 208 Menschen getötet worden. Mehr als 380 weitere Menschen seien verletzt worden, sagte ein Verwaltungsvertreter der betroffenen Provinz Baluchistan, Asad Gilani, am Mittwoch. Kurz zuvor war von 173 Toten die Rede gewesen. Die Behörden befürchten zahlreiche weitere Opfer unter den Trümmern eingestürzter Häuser.

Der Sprecher der Provinzregierung, Jan Muhammad Buledi, bestätigte die neue Opferzahl nach dem Beben vom Dienstag. Seinen Angaben nach gibt es große Probleme bei der medizinischen Versorgung. In den örtlichen Krankenhäusern sei kein Platz mehr, um weitere Verletzte zu behandeln. "Wir versuchen, die schwer Verletzten mit Hubschraubern nach Karachi zu bringen", sagte Buledi. Es gebe auch Krankentransporte in benachbarte Bezirke.

Besonders stark war der Bezirk Awaran im südlich gelegenen Baluchistan betroffen. Dort hatte das Zentrum des Bebens mit der Stärke 7,7 gelegen. Ein ranghohes Mitglied der Bezirksverwaltung, Abdul Rasheed Baluch, sagte, etwa 90 Prozent der Häuser in der Gegend seien zerstört worden. "Fast alle Lehmhäuser sind eingestürzt." Unter den Trümmern würden zahlreiche weitere Opfer vermutet, sagte Baluch. Die Rettungsarbeiten seien die ganze Nacht über fortgesetzt, einige Tote bereits in ihren Dörfern beerdigt worden.

Beben legt Insel frei

Der 21.000 Quadratmeter große Bezirk Awaran ist ein sehr armer Landstrich. Die Bevölkerung wird auf rund 300.000 Menschen geschätzt. Das pakistanische Militär schickte rund 300 Soldaten sowie Rettungshelfer und Helikopter in das betroffene Gebiet. Hunderte weitere Soldaten sollen folgen. Baluchistan hatte bereits im August unter heftigem Monsunregen und schweren Überschwemmungen gelitten. In Baluchistan liegen Stammesgebiete, die als Rückzugsort für islamische Extremisten gelten.

Das Beben hatte in der südpakistanischen Hafenstadt Karachi Menschen aus den Büros auf die Straße getrieben. Leichte Erschütterungen waren auch in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi zu spüren. Vor der Küste der pakistanischen Hafenstadt Gwadar legte das Beben eine 30 mal 60 Meter große Insel frei. Nach Angaben eines Vertreters der Stadtverwaltung erschien vor rund 60 Jahren an derselben Stelle schon einmal eine kleine Insel, die jedoch nach einiger Zeit wieder vom Meer verschluckt wurde.

Im April hatte es in der iranischen Grenzregion zu Pakistan ein Beben der Stärke 7,8 gegeben. Dabei starben 41 Menschen. Auf der pakistanischen Seite waren damals 12.000 Menschen von den Folgen betroffen.

ono/AFP / AFP
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
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