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USA: Party-Bär sprengt Studentenfeier

Da staunen die Studenten im US-Bundesstaat Pennsylvania nicht schlecht. Um zwei Uhr morgens verirrt sich ein ausgewachsener Bär auf deren Campus-Party. Die Polizei musste eingreifen.

Polizist mit Bär

Der ungebetene Partygast wurde von der Polizei mit einem Betäubungsgewehr unschädlich gemacht

Da wurde die Party den Studenten dann doch zu wild. Um zwei Uhr morgens verirrt sich ein ausgewachsener Bär auf den Campus der Lehigh University im US-Bundesstaat Pennsylvania und mitten in eine Studentenparty. Die Feiernden erschrecken sich laut Polizei zu Tode, eine Flut von Notrufen geht bei den städtischen Sicherheitsbehörden ein. Die Polizei rückt mit einem Großaufgebot an und treibt den Party-Bären in die Enge bis dieser sich schließlich auf einen Baum flüchtet. Dort wird das rund 150 Kilogramm schwere Tier gegen halb fünf Uhr morgens vom einem Betäubungspfeil getroffen und anschließend in der Wildnis wieder ausgesetzt - allerdings nicht bevor die Polizisten ein paar hübsche Schnappschüsse mit dem betäubten Raubtier gemacht haben. Glücklicherweise wurden weder Bär noch Menschen ernsthaft verletzt.

"Der Bär war keine Gefahr für irgendjemanden", sagte Wildhüter Tyler Kreider. "Er war nur auf der Suche nach etwas zu Essen und wollte eine kleine Pause machen." Die hatte das Tier wohl auch bitter nötig. Anhand eines Tattoos auf seiner Lippe konnte man feststellen, dass der Bär eigentlich aus dem benachbarten New Jersey stammt - immerhin eine Reise von über 100 Kilometern, auf der er auch den Delaware-Fluss durchschwommen hat. Nun könne sich das Tier in der Wildnis ein etwas weniger bewohntes Gebiet suchen, "wie es die Natur vorgesehen hat", resümierte der örtliche Polizeichef.



fin
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