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Ramsau bei Berchtesgaden 22-jährige Bergsteigerin stürzt am Hocheishörnl in den Tod

Zwischen Wiesen ist ein Bergdorf mit weißen Häusern und Kirche zu sehen, im Hintergrund eine Bergkette
Das Unglück ereignete sich in der Nähe von Ramsau im Berchtesgadener Land (Archivbild)
© Michael Krabs / Picture Alliance
In den Berchtesgadener Alpen ist eine Bergsteigerin 250 Meter tief abgestürzt. Trotz eines sofortigen Notrufs kam jede Hilfe zu spät.

In den Berchtesgadener Alpen ist eine 22-jährige Bergsteigerin rund 250 Meter tief in den Tod gestürzt. Die Frau war mit ihrem 24-jährigen Begleiter auf einer anspruchsvollen Bergtour auf dem Hocheishörnl in Ramsau bei Berchtesgaden unterwegs, wie die Polizei am Freitag mitteilte. Auf einer kurzen Kletterstelle in 2230 Metern Höhe brach demnach ein Klettergriff aus der Wand und die junge Frau stürzte rückwärts in die Tiefe.

Bergsteigerin war sehr gut trainiert

Ihr Begleiter setzte sofort einen Notruf ab, doch für die Einheimische kam jede Hilfe zu spät. Ihre Leiche wurde mit einem Polizeihubschrauber ausgeflogen. Nach Angaben der Polizei waren beide Bergsteiger sehr gut trainiert und den Anforderungen der Tour gewachsen. Ein Fremdverschulden schließt die Polizei nach derzeitigem Ermittlungsstand aus.

tkr DPA

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