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Schiffsunglück vor Fehmarn: Gerettete werden in Kiel behandelt

Glimpflicher Ausgang nach schwerer Explosion vor Fehmarn: Alle 240 Menschen der in Brand geratenen Fähre "Lisco Gloria" sind am Samstagmorgen in Kiel eingetroffen. Die Feuerwehr in Kiel spricht von etwa 20 Leichtverletzten.

Nach dem Brand einer Ostsee-Fähre mit rund 240 Menschen an Bord vor der Insel Fehmarn werden die Geretteten in Kiel betreut. Sie verließen am Samstagvormittag das Fährschiff "Deutschland", mit dem sie im Morgengrauen in Kiel eingetroffen waren. Ärzte und Betreuer kümmerten sich im Marinestützpunkt um die Passagiere, unter denen auch kleine Kinder sind.

In der Nacht war das Schiff "Lisco Gloria" vor Fehmarn in Brand geraten. Die Feuerwehr in Kiel sprach von etwa 20 Leichtverletzten. Sie hatten Rauchgas eingeatmet. Nach Angaben des Havariekommandos in Cuxhaven konnten alle Passagiere und die Crew in Sicherheit gebracht werden. Die "Deutschland" verließ am Vormittag wieder den Kieler Marinehafen.

DPA / DPA
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