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Stärke 6,7 auf der Richterskala: Schweres Erdbeben erschüttert Peru

Ein Erdbeben hat am Freitag große Teile Perus erschüttert. In der Hauptstadt Lima brach vorübergehend Panik aus. Das Beben ereignete sich um 20.54 Uhr (MESZ) rund 300 Kilometer südlich von Lima in der Küstenregion Ica.

Ein Erdbeben der Stärke 6,7 hat am Freitag die Küstenregion in Zentralperu erschüttert. In Lima und anderen Städten wurden insgesamt 17 Menschen verletzt, wie die Rettungsmannschaften den örtlichen Medien mitteilten.

Das Epizentrum lag nach Angaben der peruanischen Erdbebenwarte IGP an der Küste im Departament Ica, 117 Kilometer südwestlich der gleichnamigen Stadt. Die Tiefe des Bebens, das um 20.54 MESZ registriert wurde, wurde auf 30 Kilometer geschätzt.

Nach einem schweren Erdbeben mit mehr als 500 Toten am 15. August 2007 reagiert die Bevölkerung Perus auf Erdstöße mit großer Aufmerksamkeit. In Lima strömte am Freitag ein Großteil der 8,5 Millionen Einwohner aus den Häusern ins Freie, als die Erde durch das Hauptbeben und drei Nachbeben der Stärke 5,0, 4,7 und 5,1 erschüttert wurde. Präsident Ollanta Humala, der sich zu einem ibero-amerikanischen Gipfeltreffen in Asunción aufhielt, rief die Bevölkerung zur Ruhe auf. Er sagte, der peruanische Zivilschutz verfüge über die nötigen technischen Hilfsmittel, um erforderliche Reparaturen auszuführen.

Warnung vor Flutwellen

Nach Angaben des Geophysischen Instituts von Peru war das Beben auch in Andenstädten wie Cusco, Arequipa und Ayacucho zu spüren. Im August 2007 waren bei dem Beben der Stärke 7,9 in derselben Provinz zahlreiche Gebäude eingestürzt.

Das Pazifische Tsunami-Warnzentrum gab keine Tsunamiwarnung für die Region aus, warnte jedoch, dass derartige Beben örtlich zu zerstörerischen Flutwellen führen können. Im Jahr 2009 wurden in Peru mehr als 140 Erdbeben mit einer Stärke von 4,0 und mehr registriert. Das Andenland liegt auf dem sogenannten Pazifischen Feuerring, an dem die seismische Aktivität besonders stark ist.

kave/AFP/DPA / DPA
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.