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Stalking-Fall in England Finanzberater schickte Kollegin Sexspielzeug, verfolgte sie und protokollierte jeden ihrer Schritte

Eine Frau geht auf einer Straße entlang
Der Mann verfolgte die Frau sogar bis zu ihr nach Hause (Symbolfoto)
In England ist ein Finanzberater wegen Stalkings zu einer Bewährungsstrafe verurteilt worden: Er hatte seiner Kollegin nachgestellt, Tagebuch über ihr Verhalten geführt und ihr ein Sexspielzeug nach Hause geschickt.

Aus Verliebtheit wurde Besessenheit: In England ist ein Finanzberater wegen Stalkings verurteilt worden. Er hatte seiner Kollegin über einen Zeitraum von sieben Monaten nachgestellt, sie beobachtet und ihr sogar Sexspielzeug nach Hause geschickt. 

Wie die "Daily Mail" berichtete, hatte sich der 53-Jährige in seine 50-jährige Kollegin verliebt, während sie zusammen in einer Personalvermittlungsfirma in Andover in der südenglischen Grafschaft Hampshire gearbeitet hatten. Dort soll er dem Bericht nach ständig um ihren Schreibtisch herumgelungert sein, ihr gefolgt sein und durch ein Fenster jeden ihrer Toilettengänge beobachtet haben.

Er führte minutiös Tagebuch über sie

Auf seinem Laptop soll er sich täglich notiert haben, wann sie zu Arbeit kam und wann sie Feierabend machte, mit wem sie sprach, wie sie ihr Haar trug und welche Kleidung sie anhatte. Auch zu ihrem Auto folgte er ihr. 

Als er wusste, dass sie zu Hause ist, lauerte er in ihrem Dorf vor ihrem Haus auf, in dem sie zusammen mit ihrer Tochter lebte und ließ dort Sexspielzeug anliefern. 

Als seine Vorgesetzten das Tagebuch entdeckten, griffen sie ein.

Seit Bekanntwerden des Falles sei die Frau körperlich krank und müsse Medikamente gegen ihre Angst nehmen. Vor Gericht erklärte sie laut Bericht: "Ich schaute ständig hinter ich. Die Angst machte mich körperlich krank. Ich hatte schlaflose Nächte."

Sexspielzeug sei "unangebrachter Scherz" gewesen

Vor dem Gericht in Basingstoke bekannte sich der verheiratete Mann aus Kingsclere für schuldig. Er wurde zu einer Bewährungsstrafe von sechseinhalb Monaten verurteilt. Zudem verbietet ihm eine einstweilige Verfügung die Kontaktaufnahme zu der Frau und auch, ihr Heimatdorf aufzusuchen. 

Über seinen Verteidiger spielte er die Angelegenheit herunter und ließ er erklären, dass die Sache mit dem Sexspielzeug ein "unangebrachter Scherz unter Arbeitskollegen" gewesen sei. Zudem sprach er von einer "Verliebtheit" und einer "merkwürdigen Verlängerung einer Freundschaft."

Quelle:"Daily Mail"

jek

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