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Dithmarschen Kinder sollen mit Feuer gespielt haben - Mehr als 800 Tiere verbrennen im Stall

Ein Feuerwehrwagen im Einsatz
Die Feuerwehr konnte nicht mehr viel ausrichten (Symbolbild)
© David Young/dpa
In Schleswig-Holstein endete offenbar ein Kinderspiel tragisch: Ein Achtjähriger soll mit einem Freund gekokelt haben – kurze Zeit später stand der Stall in Flammen.

Bei einem Stallbrand in Schleswig-Holstein sind mehrere Hundert Tiere gestorben. 300 Schafe, 500 Lämmer, 80 Rinder und sechs Pferde kamen bei dem Feuer in Elpersbüttel im Landkreis Dithmarschen ums Leben, wie ein Polizeisprecher am Mittwoch sagte. Der achtjährige Sohn des Hofbesitzers habe am Dienstagnachmittag mit einem Freund gekokelt und so den Stall in Brand gesetzt, hieß es zunächst zur Brandursache. Inzwischen zitierte die "Norddeutsche Rundschau" einen Polizeisprecher mit den Worten, die Ermittlungen der Kriminalpolizei in Heide seien noch nicht beendet. Abschließende Aussagen zur Brandursache könnten noch nicht getroffen werden.

Der Hofbesitzer verständigte die Feuerwehr. Nach Angaben der Polizei sei jedoch "nichts mehr zu retten gewesen". Die Halle sei "bis auf den Grund abgebrannt".

Mutter erlitt Rauchvergiftung

Vermutlich haben sich weitere Tiere in einem nebenstehenden Stall eine Rauchvergiftung zugezogen und müssen laut Polizei möglicherweise getötet werden. Die Mutter des achtjährigen versuchte einige Tiere zu retten und erlitt dabei eine Rauchvergiftung. Sie wurde in ein Krankenhaus gebracht. Die Kinder wurden vorsorglich untersucht. Beide blieben unverletzt. Die Höhe des Sachschadens war zunächst unklar.

Dithmarschen: Kinder sollen mit Feuer gespielt haben - Mehr als 800 Tiere verbrennen im Stall
anb DPA

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