HOME

Bilanz von Flugzeugunglücken: 2014 vier Mal so viele Tote wie 2013 im Luftverkehr

Dramatische Flugzeugunfälle kosteten 2014 zahlreiche Menschen das Leben - und bringen nun auch die Luftfahrtbranche in die Bredouille, wie eine neue Statistik zeigt.

Menschen beten für die Passagiere der über der Ukraine - wahrscheinlich nach Raketenbeschuss - abgestürzten malaysischen Boeing 777

Menschen beten für die Passagiere der über der Ukraine - wahrscheinlich nach Raketenbeschuss - abgestürzten malaysischen Boeing 777

Spektakuläre Unfälle haben der Luftfahrt im vergangenen Jahr die Sicherheitsbilanz verhagelt. Eine Liste der 60 sichersten Airlines weltweit wurde dadurch ordentlich durcheinandergewirbelt. Die Zahl der Toten im kommerziellen Luftverkehr ist Flugunfallforschern zufolge im Jahr 2014 auf weltweit 970 gestiegen. "Dies ist der zweithöchste Wert im Zehnjahresvergleich", schreibt Jan-Arwed Richter, Mitbegründer des Hamburger Flugunfallbüros "Jet Airliner Crash Data Evaluation Centre" (JACDEC). Die Zahl liege nahezu vier Mal so hoch wie im Vorjahr, als nur 251 Menschen bei Flugunfällen ums Leben gekommen seien, erläutert Richter in einem vorab veröffentlichten Beitrag für das Luftfahrtmagazin "Aero International".

Etwa die Hälfte der Unfalltoten entfiel auf die Region Asien-Pazifik. Obwohl Fliegen weiter extrem sicher sei, bremse die Negativbilanz eine Serie von Jahren mit fallenden Opferzahlen aus. Die Negativbilanz brachte auch die JACDEC-Sicherheitsliste der 60 größten Fluggesellschaften durcheinander. So fiel die von zwei schweren Unglücken betroffene Malaysia Airlines von Platz 34 auf nun Rang 57. Während die Lufthansa unverändert ihren 12. Platz behauptete, rückte Deutschlands zweitgrößte Fluggesellschaft Air Berlin vom 26. auf den 20. Platz vor. Als weltweit sicherste Airline gilt nach dieser neuen Liste Cathay Pacific aus Hongkong, vor den arabischen Emirates, der EVA Air aus Taiwan sowie Air Canada. Die sicherste europäische Fluggesellschaft ist demnach nun die niederländische KLM auf Rang fünf, vor Air New Zealand und Australiens Qantas.

"Von den betrachteten 60 größten Airlines mussten mehr als ein halbes Dutzend (Flugzeug-)Totalverluste hinnehmen", heißt es in dem Beitrag. Die JACDEC-Unfallforscher berechnen bei ihrer Wertung die Verkehrsleistung der Airline gegen die Anzahl der Zwischenfälle und Totalverluste der vergangenen 30 Jahre. Im deutschsprachigen Raum blieben die großen Fluglinien nach dem Bericht von ernsteren Vorfällen verschont. Bei der Zahl der Unfallopfer ragen Nordamerika und Eurasia (inklusive Russland) positiv heraus: Dort gab es 2014 keine Flugunfall-Toten.

Für Lateinamerika kamen die Analytiker auf 10 Tote bei verunglückten Regionalflügen mit älteren Maschinen, für die Region Mittlerer Osten und Vorderasien auf 57. Afrika blieb mit 18 Flugzeug-Totalverlusten und 134 Unfalltoten zwar ein Schwerpunkt, wurde aber von Europa abgehängt. Inklusive einer über der Ukraine - wahrscheinlich nach Raketenbeschuss - abgestürzten malaysischen Boeing 777 belegt die Region mit insgesamt 300 Unfalltoten nun den vorletzten Platz - vor dem asiatisch-pazifischen Raum, in dem sich im vergangenen Jahr die Hälfte der vier schwersten Unglücke ereignete.

steh/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.