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Jagd Pärchen posiert küssend hinter einem erlegten Löwen in der Kalahari-Wüste

Ein kanadisches Pärchen hat hinter einem erlegten Löwen posiert (Symbolbild)
Ein kanadisches Pärchen hat hinter einem erlegten Löwen posiert (Symbolbild)
© AGAMI/C. Piek/ / Picture Alliance
In Südafrika hat ein Pärchen nach der erfolgreichen Jagd auf einen Löwen neben dem Kadaver posiert und sich geküsst. Auf der Facebook-Seite des Safari-Anbieters entlud sich unter dem Foto anschließend die Wut vieler Menschen. 

Das Urlaubsfoto eines Pärchens hat auf Facebook einen dermaßen großen Shitstorm ausgelöst, dass die Seite inzwischen geschlossen wurde. Bei dem umstrittenen Bild handelte es sich um das Kuss-Foto eines kanadischen Pärchens, das hinter einem erlegten Löwen posiert. Zuerst hatte der britische "Daily Mirror" darüber berichtet – die Zeitung hatte auch Kontakt zu dem Pärchen aufgenommen. "Sie nennen es Sport", heißt es dort, zudem ruft der Autor des Artikels die südafrikanische Regierung dazu auf, die Jagd zum Vergnügen endgültig zu verbieten. Zu dem Foto wollte sich das Paar nicht äußern, das sei ihnen "zu politisch". 

Der Safari-Anbieter kommentierte: "Gut gemacht"

Bislang ist es Reiseanbietern erlaubt, Jagden auf Tiere wie Giraffen, Elefanten, Leoparden oder Löwen gegen einen bestimmten Preis anzubieten. Laut "Daily Mirror" posierte das Pärchen öfter mit Tieren, die sie erlegt hatten. Eben auch mit dem Löwen, den sie in der Kalahari-Wüste in Südafrika schossen. Der Reiseveranstalter "Legelela Safari" teilte das Bild anschließend auf seiner öffentlichen Facebookseite und gratulierte den beiden: "Harte Arbeit unter der gleißenden Sonne der Kalahari... gut gemacht. Ein riesiger Löwe." 

Der "Daily Mirror" berichtet zudem von einem weiteren Foto auf der Facebookseite von "Legelela-Safari", auf dem die Frau des Paares mit einem toten Löwen abgebildet war. Darunter hieß es: "Es gibt nichts, das man mit der Jagd auf den König des Dschungels im Sand der Kalahari-Wüste vergleichen kann. Grüße an die glückliche Jägerin und das Team..." 

Quelle: "Daily Mirror"

she

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