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Nach Spendenankündigung: Teresa Enke schreibt bewegenden Facebook-Brief an Mark Zuckerberg

Mit einem Beitrag auf Facebook hat sich Teresa Enke an Mark Zuckerberg und seine Frau gewandt. Die Witwe des Torwarts Robert Enke dankt dem Ehepaar für die angekündigte Spende - und erzählt von ihrem eigenen Schicksal.

Teresa Enke ist die Vorstandsvorsitzende der Robert-Enke-Stiftung

Teresa Enke verlor ihre kleine Tochter Lara im Jahr 2006

Die Geburt eines Kindes kann der schönste Moment im Leben einer Frau sein - und es zu verlieren, der schlimmste. 

Teresa Enke kennt beides. Im Jahr 2004 wurde ihre Tochter Lara geboren, 2006 starb das schwer herzkranke Kind. Drei Jahre später nahm sich ihr Mann Robert Enke an einem Bahnübergang das Leben.

Nun hat sich die Witwe des früheren Nationaltorwarts mit warmen Worten an Mark Zuckerberg gewandt. Am Dienstag hatten der Facebook-Gründer und seine Frau Priscilla Chan die Geburt ihrer Tochter Max bekannt gegeben und eine gigantische Spende angekündigt: 99 Prozent ihrer Facebook-Aktien - momentan etwa 45 Milliarden Dollar - will das Ehepaar an die gemeinsame Stiftung Chan Zuckerberg Initiative geben. "Ich schätze Ihre Großzügigkeit sehr, Menschen in Not so viel zurückzugeben“, schreibt Teresa Enke in ihrem Beitrag dazu. "Ich bin mir sicher, dass das große Wirkung haben wird." Die Stiftung setzt sich für Chancengleichheit von Kindern in aller Welt ein.

Tolle Worte von Teresa an die glücklichen Eltern Priscilla Chan und Marc Zuckerberg. Hier geht es zu ihrem...

Posted by Robert-Enke-Stiftung on Mittwoch, 2. Dezember 2015


"Ein Kind zu haben ist für mich das Wertvollste auf der ganzen Welt", schreibt Teresa Enke weiter. "Ich habe meine erste Tochter Lara verloren, als sie zwei war - und drei Jahre später meinen Mann wegen Depression -, aber obwohl wir vom ersten Tag an wussten, dass Lara aufgrund ihrer schweren Herzkrankheit früh sterben würde, haben wir all die kleinen Momente des Glücks mit ihr genossen."

Auch die Robert-Enke-Stiftung, deren Vorstandsvorsitzende Teresa Enke ist, setzt sich unter anderem für Kinder ein: Sie fördert die Aufklärung und Erforschung von Depression und Kinder-Herzkrankheiten.

car