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Reaktionen auf den Terror in Paris: Wenn Karikaturen mehr sagen als Worte

Die Anschläge von Paris machen betroffen. Vor allem auf Twitter und Facebook zeigen User ihr Mitgefühl, ihre Trauer und Verbundenheit. Viele Worte braucht es dafür meist nicht.

Karikaturen und Zeichnungen - Ausdruck von Trauer, Schock und Solidarität

Karikaturen und Zeichnungen - Ausdruck von Trauer, Schock und Solidarität

Trauer, Wut, Angst - nach den Anschlägen in Paris sind viele Menschen geschockt. Über soziale Netzwerke nehmen sie Anteil, bekunden ihre Solidarität. Profilbilder werden geändert, Hashtags wie #NousSommesUnis (Wir sind vereint) und #WirSindEins genutzt, Bilder und Karikaturen geteilt.

Das von dem französischen Künstler Jean Jullien gezeichnete Friedenszeichen mit dem integrierten Eiffelturm ist eines der am häufigsten geteilten Bilder.


Auch andere Künstler stellten bereits kurz nach den Anschlägen ihre Karikaturen und Zeichnungen ins Netz. So auch der brasilianische Karikaturist Carlos Latuff.



Vereint in der Trauer, vereint im Kampf gegen der Terror: Die Karikatur des Künstlers Baudry zeigt den Terroristen den Mittelfinger, den Mittelfinger eines vereinten Volkes.


"Zusammen sind wir stärker": Dass Frankreich jetzt zusammenhalten muss, um gemeinsam stark zu sein, wird in dieser Zeichnung deutlich propagiert.


Auch Joann Sfar, einer der Karikaturisten des Satiremagazins "Charlie Hebdo" hat sich mit einem Appell zu Wort gemeldet. Dem Appell zu leben. Statt noch mehr Religion zu verbreiten, sollten die Menschen lieber leben, sich küssen und Champagner trinken.


stb
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