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Thüringen: Regionalzug rast in Rinderherde

Nach dem Zugunglück mit Schafen bei Fulda ist jetzt ein Interregio der Deutschen Bahn in Thüringen in eine Rinderherde gerast. Menschen kamen dabei nicht zu Schaden. Der Unfall hat sich am Vormittag ereignet.

Ein Regionalzug ist nahe der thüringischen Kleinstadt Arnstadt in eine Rinderherde gerast. Menschen wurden nicht verletzt, wie Polizeisprecher Detlef Kasch sagte. Bei der Kollision wurden nach seinen Angaben acht Kühe getötet. Ein Kalb wurde schwer verletzt und musste getötet werden. In dem Regionalexpress, der zum Unglückszeitpunkt gegen 10 Uhr südlich von Arnstadt in Richtung Plaue mit Fahrtziel Würzburg unterwegs war, saßen laut Polizei etwa 30 Fahrgäste.

Sie blieben bei dem Aufprall unverletzt und wurden mit Bussen weggebracht. Die Strecke zwischen dem südwestlich von Erfurt gelegenen Arnstadt und Plaue ist nach Angaben einer Bahn-Sprecherin gesperrt. Busse wurden als Ersatzverkehr eingerichtet. Am frühen Nachmittag sollte die Strecke nach diesen Angaben vermutlich wieder freigegeben werden..

Wie schnell der Zug an der Unglücksstelle fuhr, konnte die Bahnsprecherin nicht sagen. Die zugelassene Höchstgeschwindigkeit ist nach ihren Angaben an dieser Stelle Tempo 100. Der Zug entgleiste nicht. Zur Unglücksursache hat laut Bahn die zuständige Bundespolizeidirektion Pirna die Untersuchungen aufgenommen.

Erst am Samstagabend war nahe Fulda ein ICE bei mehr als Tempo 200 in eine Schafherde gerast, entgleist und erst nach rund einem Kilometer zum Stehen gekommen. 19 Reisende waren verletzt worden, vier von ihnen mit Knochenbrüchen und Platzwunden mittelschwer

DPA/AP / AP / DPA
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