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Tote und Verletzte in Nigeria: Unbekannte verüben Anschlag auf Gottesdienste

Bei einem Anschlag auf Christen in Nigeria sind zahlreiche Menschen ums Leben gekommen. Nach Augenzeugenberichten griffen Unbekannte zwei Freiluft-Gottesdienste an einer Universität in Kano an.

Der Norden Nigerias kommt nicht zur Ruhe: Bei einem Terroranschlag auf eine christliche Universität in der Stadt Kano sind am Sonntag nach offiziellen Angaben mindestens vier Menschen ums Leben gekommen. Augenzeugen sprachen von acht Toten und zahlreichen Verletzten. In der katholischen "Bayero University" waren am Morgen drei Bomben explodiert, während dort gerade die Sonntagsmesse zelebriert wurde.

Zunächst bekannte sich niemand zu der Tat. Es wurde jedoch vermutet, dass die islamistische Sekte Boko Haram für die Anschläge verantwortlich ist. Die Gruppe, die sich selbst die "nigerianischen Taliban" nennt, terrorisiert seit vielen Monaten das westafrikanische Land.

Hunderte Tote in den vergangenen Monaten

Die Attacke ereignete sich um acht Uhr morgens. "Wir sprachen gerade Gebete, als der Sprengstoff explodierte", sagte die Studentin Maria Jatau. "Ich kann nicht sagen, ob es sich um Selbstmordattentäter handelte, aber viele Leute wurden verletzt." Der Student Abel Onoja erklärte, dass mindestens acht Tote auf dem Campusgelände lagen. "Ich habe mehrere Leichen gesehen, und viele Leute haben das Bewusstsein verloren." Soldaten riegelten die Universität ab.

In den vergangenen Monaten hatten Islamisten bei Anschlägen auf das UN-Hauptquartier in der Hauptstadt Abuja, auf Kirchen, und Lokale, in denen Alkohol ausgeschenkt wird, Hunderte von Menschen getötet. Erst in der vergangenen Woche waren bei zwei koordinierten Anschlägen auf die Büros nigerianischer Zeitungen in Abuja und Kaduna mehrere Menschen getötet und zahlreiche andere verletzt worden.

In der zweitgrößten nigerianischen Stadt Kano waren im Januar mindestens 180 Menschen ums Leben gekommen, als die Boko Haram das Polizeihauptquartier sowie andere Polizeistationen und Ämter angriff. Die Angriffe richten sich speziell gegen Christen, die im muslimisch geprägten Norden des Landes leben.

kgi/AFP/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.