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Inselstaat Vanuatu Sie verehrten ihn als Sohn eines Gottes. Indigenes Dorf im Südpazifik trauert um Prinz Philip

Sehen Sie im Video: Nach dem Tod von Prinz Philip trauert im Südpazifik ein ganzes Dorf.




Tiefe Gefühle auf weite Entfernung. Denn auch im Südpazifik wird um Prinz Philip getrauert, der am 9. April im Alter von 99 Jahren in Großbritannien gestorben war. Yapa, der Häuptling eines Dorfes des Inselstaats Vanuatu, erinnerte sich an seinen Besuch in England und sein Treffen mit Prinz Philip: "Im Jahr 2007 reisten wir nach England. Die Verbindung zwischen den Menschen auf der Insel Tanna und den Engländern ist sehr stark. Wir schicken unsere Beileidsbekundungen an die königliche Familie und die Menschen in England." Yapa und vier weitere Männer waren 2007 von ihrem Dorf auf der Insel Tanna aus nach England gereist. Sie waren Teil einer Dokumentarfilm-Reihe mit dem Titel "Meet the Natives". Die Verehrung für Prinz Philip ist jedoch noch älter und rührt her von einer Legende über den hellhäutigen Sohn eines örtlichen Berggottes. Er soll sich über die Meere gewagt haben - auf der Suche nach einer reichen und mächtigen Frau zum Heiraten.Für die Einheimischen war diese Person Prinz Philip. Und es hatte sich seit den 70er Jahren eine respektvolle Beziehung zwischen dem indigenen Stamm und dem Adeligen entwickelt. Die Beerdigung für den Ehemann von Königin Elisabeth II. soll am Samstag, coronabedingt im kleinen Kreis, auf Schloss Windsor, westlich von London, stattfinden.
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Nach dem Tod von Prinz Philip trauert im Südpazifik ein ganzes Dorf. Seit den 70er Jahren herrscht eine respektvolle Beziehung zwischen dem indigenen Volk und dem Adeligen. Der Legende nach wird er als Sohn eines örtlichen Gottes gesehen.

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