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Sächsische Weihnachtstradition: Feinstaub-Diskussion: Umweltschützer fordert Filter für Räuchermännchen

Der Umweltschützer Ronald Peuschel denkt über die Entwicklung eines Feinstaubfilters für Räuchermännchen nach, da diese zu viel Feinstaub entwickeln. Geht das zu weit? 

Räuchermännchen dampft aus der Pfeife

Ein Räuchermännchen aus dem Erzgebirge

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Beim Thema Feinstaub wird meistens erstmal an Schadstoffe im Straßenverkehr und an Diesel-Abgase gedacht. Dass aber auch im Haushalt Feinstaub und andere Luftschadstoffe ein großes Problem darstellen, haben nur die wenigsten auf dem Schirm. Neben Tonerstaub aus Druckern sind zum Beispiel auch Kaminöfen, Staubsauger, Zigaretten und Kerzen ein Problem. 

Der Umweltschützer Ronald Peuschel von der Umweltbewegung Grünen Liga Westsachsen meint, dass Haushalte acht Mal so viel schädlichen Feinstaub ausstoßen wie Selbstzünder. Das schreibt die Nachrichtenseite "Tag24". Deshalb bringt Peuschel nun auch auch Feinstaubfilter für Räuchermännchen ins Gespräch, denn: "Jeder schädliche Stoff, der nicht in die Umwelt kommt, ist gut." Außerdem sagt der Umweltschützer: "Das Nachdenken über gesunde Raumluft und über bessere Räuchermänner schadet auch nicht der Tradition im Erzgebirge."

Brauchtum zur Weihnachtszeit

Das Räuchermännchen ist, neben Schwippbögen, Weihnachtsstern und Stollen, fester Bestandteil des erzgebirgischen Weihnachtsbrauchtums. Aber auch im Advent schmücken die reich verzierten Figuren aus Holz die Wohnräume vieler Familien in Deutschland. Die Räuchermännchen bestehen aus zwei Teilen: Auf den unteren Teil wird eine glühende Räucherkerze gestellt. Diese wird mit dem hohlen Oberteil der Figur abgedeckt. Durch eine kleine Öffnung, die sich meistens im Mundbereich des Männleins befindet, tritt der Rauch aus. Dieser verbreitet einen weihnachtlichen Duft nach Weihrauch, Honig, Zimt oder Tanne.  

Tradition mit modernen Filtern? 

"Ich habe Sorge, dass die Tradition eines Tages verboten wird" sagt Räuchermännchen-Hersteller Tino Günter aus dem sächsischem Seiffen "Tag 24". Dass Kerzen und Räucherkerzen sehr viel Feinstaub ausstoßen, sei klar. Dennoch sollte es für den Hausgebrauch seiner Meinung nach keine Vorschriften geben. "Was daheeme ist, ist daheeme", fügt der Sachse hinzu.

Quelle: Tag24 

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.