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Unfall in Pilgerort: Päpstliches Kreuz erschlägt jungen Italiener

Tragisches Unglück in einem italienischen Pilgerort: Ein 30 Meter hohes Holzkreuz hat einen 21-Jährigen erschlagen. Der Jugendliche konnte sich aufgrund einer Behinderung nicht rechtzeitig retten.

Es diente als Erinnerung an einen Besuch von Papst Johannes Paul II. in Norditalien - nun dürfte das 30 Meter hohe Holzkreuz nichts Gutes mehr verheißen: Am Donnerstag wurde ein junger Italiener davon erschlagen. Der 21-Jährige war mit einer Jugendgruppe zu dem Pilgerort bei Brescia gereist. Medien zitierten Augenzeugen, denen zufolge das gewaltige, nach vorne gebogene Kreuz erst zu knarren begann und dann umstürzte.

Andere Jugendliche konnten sich noch mit einem Sprung zur Seite retten - das Opfer, das leicht körperlich behindert gewesen sein soll, schaffte das nicht.

Der Vorfall, über den unter anderem die Nachrichtenagentur Ansa berichtete, ereignete sich drei Tage vor der Heiligsprechung von Papst Johannes XXIII. und Papst Johannes Paul II. in Rom. Letzterer hatte Brescia im Jahr 1998 besucht. Das daran erinnernde Kreuz war 2005 aufgestellt worden.

kis/DPA / DPA