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Unglück bei Karlsruhe: Vier Menschen verbrennen bei Flugzeugabsturz

Tragischer Flugzeugabsturz in Karlsruhe: Das vor allem aus Holz bestehende Kleinflugzeug fängt Feuer. Im Inneren sitzen der Pilot und seine drei Passagiere - ein Vater mit seinen beiden Kindern.

"Es ist nichts übrig, einfach nichts, außer ein paar ineinander verschmolzene Metallteile." Der Sprecher der Freiwilligen Feuerwehr ringt am Mittwochabend mit seiner Fassung. Wenige Stunden zuvor hat er mit seinen Kollegen das Kleinflugzeug gelöscht, das kurz nach seinem Start auf dem Flughafen Rheinstetten bei Karlsruhe (Baden-Württemberg) gestartet war und wenige Minuten später in einen Wald stürzte. "Wir waren sofort da und das Löschen hat nur wenige Minuten gedauert", erzählt er. "Aber für die vier Insassen kam trotzdem jede Hilfe zu spät."

Rüssel führt die Gruppe etwa dreißig Meter tief in den Wald. Die Ermittler haben ein rotes Partyzelt über der Absturzstelle aufgeschlagen. Darunter ein kleiner schwarzer Haufen, aus dem Metallteile ragen. Unglaublich, dass das mal ein Flugzeug gewesen sein. Die Blätter der umstehenden Bäume sind bis in mehrere Meter Höhe angesengt.

Es liegt ein bitterer Geruch in der Luft. Die Leichen haben die Helfer abseits außer Sichtweite gelegt. "Wir gehen davon aus, dass es drei Männer und eine Frau sind, aber so genau ist das nicht mehr zu erkennen", sagt Rüssel.

Das Flugzeug besteht vor allem aus Holz

Das Flugzeug, eine einmotorige französische DR 400 "Remorqueur", besteht vor allem aus Holz. Wenn sie Feuer fängt, gibt es einen kurzen und heftigen Brand. Warum sie nach dem Start nicht an Höhe gewann und ins Trudeln geriet, müssen jetzt Experten klären. Es war ein Gewitter im Anzug. Dadurch könnten sich die Luftverhältnisse verändert haben, nennt Polizeisprecher Fritz Bachholz eine mögliche Theorie. Das Gewitter selbst kam allerdings erst später.

Die Maschine zog eine kaum merkliche Schneise in den naturbelassenen Wald. An einem der Bäume hängt noch ein Stück der Holzkonstruktion. Darunter auf dem Boden verteilt Plastikstücke aus der Flügelbespannung. Einige dicke Äste hängen abgebrochen herunter oder liegen auf dem Boden. Nur etwa 200 Meter weiter in Flugrichtung ist ein Golfplatz, auf dem auch jetzt noch die Spieler ihre Runden drehen. Sie sind knapp einem Unglück entgangen.

Am späten Abend dann die Gewissheit über die Opfer: Am Steuer saß ein 73 Jahre alter Mann aus der Region Karlsruhe, der als sehr erfahren galt. Er gehörte nach ersten Ermittlungen zur Akademischen Fliegergruppe, die das Flugzeug für Rundflüge nutzte. An diesem Tag ließ er einen Vater und dessen zwei Kinder zusteigen. Der Sohn war 17, die Tochter 13 Jahre alt.

jar/DPA / DPA
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.