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USA Mutter zu langer Haftstrafe verurteilt, weil sie die Freunde ihrer elfjährigen Tochter missbrauchte

Die verurteilte Frau in Gefängniskleidung
Christina G. wurde jetzt in Nebraska verurteilt
Christina G. aus Nebraska lud die Freunde ihrer Tochter zu Übernachtungen im Haus der Familie ein und verging sich an ihnen. Jetzt musste sie sich für die Taten verantworten.

Es klingt ungeheuerlich, aber es ist wahr: Eine 38-Jährige aus dem Bundesstaat Nebraska, USA, hat offenbar gezielt die Freunde ihrer 11-jährigen Tochter sexuell belästigt und missbraucht. Nun wurde sie wegen der Übergriffe auf die beiden Jungen, 12 und 13 Jahre alt, verurteilt.

Neben dem Vorwurf der Zeugenbeeinflussung standen sechs Fälle von Kindesmissbrauch und drei Fälle von schwerem Kindesmissbrauch gegen Christina G. im Raum. Die 38-jährige Mutter aus der Nähe von Omaha soll mehrmals Freunde ihrer damals 11-jährigen Tochter eingeladen haben, in ihrem Haus zu übernachten. Die Jungen, gerade einmal Teenager im Alter von zwölf und 13 Jahren, bekamen dort von ihr Alkohol und mit Cannabis versetzte Süßigkeiten verabreicht. Anschließend missbrauchte G. mindestens zwei der Jungen.

Die 38-Jährige gab den Jungen Alkohol und Cannabis

Im Jahr 2017 ging ein 13 Jahre alter Junge zur Polizei. Zwischen September und Dezember 2016 soll Christina G. an drei verschiedenen Abenden gegen seinen Willen Sex mit ihm gehabt haben. 2019 meldete sich ein weiterer Junge, der zur Tatzeit 12 Jahre alt war, mit ähnlichen Vorwürfen bei den Ermittlern. Der Schritt sei für Opfer solcher Taten nicht leicht, so der örtliche Staatsanwalt Phil Kleine. "Sex mit einer erwachsenen Frau gilt gemeinhin als etwas, das einen zum coolen Kid in der Clicque macht. Aber die Realität solcher Vorfälle ist eine völlig andere."

Die Tochter bekam von den Taten offenbar mit, wie sie vor Gericht aussagte. Sie habe ihre Mutter und einen der Jungen im Schlafzimmer "beim Küssen" gehört, so die heute 14-Jährige. Ihre Mutter habe sie zudem beschworen, mit niemandem darüber zu reden, da man sie ihr sonst wegnehmen würde und sie großen Ärger bekäme. Das Erlebte beschäftigte das Mädchen jedoch so sehr, dass sie doch einer Freundin davon berichtete, die dies ebenfalls vor Gericht aussagte.

Ihre Tochter bekam mit, was passierte

Als Christina G. selbst vor Gericht zu Wort kam, brach sie in Tränen aus. Es sei ihre Aufgabe als Mutter gewesen, Kinder zu beschützen, sagte sie, darin habe sie "versagt". Sie schäme sich sehr. Die späte Reue half ihr jedoch nicht: Sie wird mindestens 63 Jahre hinter Gittern verbringen müssen. Staatsanwalt Kleine ist zufrieden mit dem harten Urteil. "Der Prozess dauerte drei Jahre – für die betroffenen Familien und die Opfer eine schwere Zeit. Es war eine Achterbahn der Gefühle. Ich bin einfach sehr stolz auf die Opfer, die hier vor Gericht standen und es geschafft haben, klar und sachlich über das Geschehen zu sprechen."

Quelle: "Daily Mail"

wt

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