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Dramatischer Hundeangriff: Vater ersticht eigenen Pitbull, um Tochter zu retten

Ein Pitbull hat in Falmouth im US-Bundesstaat Massachusetts ein kleines Mädchen angefallen. Weil es dem Vater nicht gelang, seine Tochter aus dem Fang des Familienhundes zu befreien, griff er zum Messer.

Pitbulls töten Einjährige in Italien: Ein Pitbull bellt an der Leine (Symbolbild)

Ein kleines Mädchen ist in Falmouth im US-Bundesstaat Massachusetts von einem Pitbull angefallen und schwer verletzt worden. Die Einjährige hatte ersten Ermittlungsergebnissen zufolge am Sonntagmorgen im Wohnhaus der Familie neben ihrem Vater in der Küche gespielt, wie die Polizei der Ostküstenstadt mitteilte. Plötzlich habe der Hund der Familie das Kind angegriffen und ihm ins Gesicht gebissen.

Der Vater habe sofort versucht, den Pitbull und seine Tochter voneinander zu trennen, das sei ihm jedoch nicht gelungen, erklärte die Polizei weiter. Daraufhin habe er aus einem Nebenraum eine Pistole geholt. Als er feststellte, dass die Waffe nicht geladen war, habe er ein Küchenmesser gegriffen, mehrfach auf das Tier eingestochen und es dabei getötet, um sein Kind zu retten.

Pitbulls töten Einjährige in Italien: Ein Pitbull bellt an der Leine (Symbolbild)


Pitbull verletzt Kind schwer an Kopf und Auge

Das Mädchen wurde nach dem Hundeangriff mit erheblichen Verletzungen zunächst mit einem Rettungswagen ins örtliche Krankenhaus gebracht und später mit einem Hubschrauber in eine Bostoner Klinik geflogen, wie die Polizei auf ihrer Facebookseite schrieb. Nach Angaben des US-Senders Boston25News, wurde es dort mehrere Stunden lang operiert. Die Ärzte seien trotz des ernsten Zustands der Einjährigen optimistisch. Sie werde aber wahrscheinlich mehrere Wochen im Krankenhaus bleiben. Das Kind sei vor allem am Kopf und an einem Auge verletzt worden und müsse sich noch mehrfach chirurgischen Eingriffen unterziehen.

Der Pitbull lebte der Polizei zufolge seit fünf Jahren bei der Familie. Erste Ermittlungen hätten keine Vorgeschichte von Aggression oder Gewalt ergeben. "Der Hund war sehr gehorsam. Er zeigte nie irgendwelche Anzeichen von Aggression", bestätigte eine Nachbarin der Familie auch dem Sender Boston25News. Der Angriff erfolgte nach Angaben der Polizei dem Anschein nach ohne vorherige Provokation. Der Fall werde aber noch weiter untersucht.


mad