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Stuttgart: Siebenjährige hört Rauchmelder und rettet Nachbarin das Leben

Obwohl ihre Wohnung bereits völlig verraucht war, bekam eine 74-Jährige vom Alarm ihres Rauchmelders nichts mit. Glücklicherweise hat sie eine junge Nachbarin mit deutlich besseren Ohren.

Ein Rauchmelder, umgeben von Rauch, hängt an einer Zimmerdecke

Eine 74-Jährige überhörte das laute Piepsen ihres Rauchmelders - eine siebenjährige Nachbarin zum Glück nicht (Symbolbild)

Der Aufmerksamkeit eines Kindes aus der Nachbarfamilie hat eine 74-jährige Frau in Stuttgart vermutlich ihr Leben zu verdanken: Das siebenjährige Mädchen hörte in dem Mehrfamilienhaus den Alarm eines Rauchmelders und machte seine Mutter auf die akustischen Warnsignale aufmerksam, wie die Polizei am Donnerstag mitteilte. Im Treppenhaus stellten Mutter und Tochter dann fest, dass es sich um den Rauchmelder in der Erdgeschosswohnung der 74-Jährigen handelte.

Die herbeigerufenen Rettungskräfte brachen die Wohnungstür auf und holten die hilflose Seniorin aus der verrauchten Wohnung. Die 74-Jährige kam mit leichten Verletzungen davon, sie wurde zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gebracht. Brandursache war offenbar eine brennende Zigarettenkippe, die in einem Mülleimer in der Küche entsorgt worden war.

mod / AFP
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?