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Zwei Tote auf der Brennerautobahn: Unglücksfahrer rast ungebremst in Zapfsäulen

Bei einem spektakulären Unfall an einer Tankstelle der Brennerautobahn sind zwei Menschen getötet worden. Der Fahrer eines Autos krachte ungebremst in die Zapfsäulen und kam ums Leben. Ein japanischer Staatsangehöriger erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Er hatte mit zwei Mitfahrern gerade sein Auto getankt.

Bei einem spektakulären Unfall an einer Tankstelle der Brennerautobahn sind zwei Menschen getötet worden. Der Fahrer eines Autos krachte ungebremst in die Zapfsäulen und kam ums Leben. Ein japanischer Staatsangehöriger erlag später im Krankenhaus seinen Verletzungen. Er hatte mit zwei Mitfahrern gerade sein Auto getankt.

Der Pkw rammte nach einem Bericht der österreichischen Nachrichtenagentur APA gegen 14.00 Uhr am Dienstag mehrere Zapfsäulen und kam erst im Tankstellenshop zum Stillstand. Das Auto und das Geschäft brannten aus, für den Fahrer kam jede Hilfe zu spät. Drei japanische Kunden befanden sich zum Zeitpunkt des Unfalls nicht in ihrem Auto. Ein 54-jähriger Japaner erlag im Krankenhaus seinen Verletzungen. Ein zweiter Verletzter wurde noch behandelt, der dritte konnte wieder entlassen werden. Die Identität des Unglücksfahrers war noch nicht geklärt.

Dass es bei dem Unfall nicht zu einer riesigen Explosion kam, ist einem Sicherheitssystem an Tankstellen zu verdanken. Wenn eine Zapfsäule beschädigt wird oder eine Leitung reißt, wird sofort die Verbindung zu den unterirdischen Tanks gekappt. Das geschah auch in diesem Fall, deshalb kam es lediglich zu einem oberflächlichen Brand, erklärte der Betriebsleiter der Tankstelle der APA. Auch die Tankstellenmitarbeiter dürften mit ihrer Geistesgegenwart Schlimmeres verhindert haben. Sie leisteten Erste Hilfe und schalteten sofort den Strom der Tankstelle ab.

APN / APN
Themen in diesem Artikel
Auf welche Rechtsgrundlage beziehen sich die Münchner Finanzämter im jüngsten Steuerskandal?
Gestern in Report: Münchener Mittelständler, die zum Beispiel Werbung bei Google gekauft haben, sollen auf gezahlte Werbung bei Google eine Quellensteuer von 15 Prozent zahlen, und zwar zunächst rückwirkend für die Jahre 2012 und 2013. Das Geld, so die Betriebsprüfer des Finanzamts München, könnten sich die Steuer ja von Google zurückholen. Klingt skurril. Klingt nach einer Sauerei. ich habe mir deshalb den 50a ESTG durchgelesen, was wenig Freude macht. Dort steht erstens: "Die Einkommensteuer wird bei beschränkt Steuerpflichtigen im Wege des Steuerabzugs erhoben", was bedeutet, dass (um im Beispiel zu bleiben) Google der Steuerschuldner ist und sich das Finanzamt dorthin wenden soll und unter Abschnitt 7: "Das Finanzamt des Vergütungsgläubigers kann anordnen, dass der Schuldner der Vergütung für Rechnung des Gläubigers (Steuerschuldner) die Einkommensteuer von beschränkt steuerpflichtigen Einkünften, soweit diese nicht bereits dem Steuerabzug unterliegen, im Wege des Steuerabzugs einzubehalten und abzuführen hat, wenn dies zur Sicherung des Steueranspruchs zweckmäßig ist. " Nach diesem Text muss das Finanzamt von Google diese Anordnung treffen und nicht das Münchner. Ich bin mir sehr sicher, dass das Finanzamt in Irland nicht tätig geworden ist. Was also könnte die Rechtsgrundlage für diese extreme Auslegung einer Vorschrift sein, die ursprünglich dazu gedacht war, dass Veranstalter von Rockkonzerten die Steuern für die ausländischen Musiker abführen (was ja vernünftig ist)?