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Nahe am Wetterrekord Frühlingsgefühle für Corona-Geplagte: Omega-Lage sorgt für milden Februar

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In München waren schon erste Frühlingsgefühle spürbar, obwohl Ende Februar ja eigentlich noch der Winter herrscht. Doch milde Temperaturen lockten die corona-geplagten Münchner an das Ufer der Isar. Dort, wo vor einigen Tagen noch tüchtig Schnee lag. Christian Kronfeldner, Metereologe vom Deutschen Wetterdienst, erklärte am Mittwoch in München die besondere Wetterkonstellation: "Zurzeit haben wir über Mitteleuropa eine Omega-Lage, dadurch Hochdruckeinfluss, dadurch kommt es schon durch Absinken zu einer Erwärmung. Zusätzlich wird aus Süden noch sehr milde Luft herangeführt und dadurch haben wir das ungewöhnlich milde Wetter. Wir sind nahe an den Rekordtemperaturen. Jetzt hier für München haben wir sie zwar nicht erreicht, aber wir sind ziemlich nah dran." Perfektes Wetter also, um zum Beispiel seine Slackline zu spannen, so wie Tobias Hasselbacher: "Das ist fantastisch, also ich habe jetzt hier meine Slackline aufgebaut, ein paar Bierchen trinken mit meiner Freundin. Super die Sonne genießen. Mal schauen wie lange das hält, aber die ganze Woche ist ja schon schön. Macht Spaß." Und auch, wenn der Eisbach seinem Namen mit einer entsprechenden Temperatur alle Ehre macht, ist es für die Surfer doch auch ganz schön, beim Warten an der Welle nicht so sehr frieren zu müssen wie sonst im Februar. Nach Angaben der Meteorologen soll es jedoch in den kommenden Tagen erstmal wieder etwas kühler werden.
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Einwohner in München genießen das frühlingshafte Stelldichein. Das ungewöhnlich milde Wetter entsteht durch eine sogenannte Omega-Lage über Mitteleuropa, wie der Deutsche Wetterdienst erklärt.

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