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Frühlingswetter am Wochenende: In diesen Regionen droht Sonnenbrandgefahr

Am Wochenende hält der Frühling Einzug und sorgt für Temperaturen bis zu 18 Grad. Meteorologen warnen jedoch vor gefährlichen Sonnenstrahlen - und auch nachts ist noch Vorsicht geboten.

Am Wochenende kommt der Frühling, die Sonne scheint - Zeit, Primeln und Stiefmütterchen zu pflanzen.

Am Wochenende kommt der Frühling, die Sonne scheint - Zeit, Primeln und Stiefmütterchen zu pflanzen.

Seit vergangenem Sonntag ist in Deutschland Frühling - zumindest meteorologisch. Gemerkt hat man davon noch nicht viel. In weiten Teilen Deutschlands war es in den letzten Tagen trüb, nasskalt und windig. Doch an diesem wird es endlich schön: Hoch "Karin" sorgt für einen ordentlichen Wetterumschwung.

Schon am Samstag wird es vor allem im Westen und Südwesten des Landes viel Sonne geben, allerdings noch mit vereinzelten Wolken. "Am Sonntag ist dann überall Frühlingswetter mit Sonnenschein angesagt", sagt Diplom-Meteorologe Dominik Jung vom Portal "wetter.net". Mit zehn bis 18 Grad sei zu rechnen, lokal könnten die Temperaturen sogar noch etwas höher klettern. Ganz Deutschland kann sich an dem Tag demnach auf Sonne freuen, und zwar acht bis zehn Stunden lang. "Karin" liegt derzeit noch über Westfrankreich und beschert dem Südwesten Deutschlands schon heute viel Sonne. Zum Wochenende zieht das Hochdruckgebiet dann weiter Richtung Mitteleuropa.

Inmitten der Frühlingseuphorie warnen die Meteorologen jedoch auch vor Sonnenbrandgefahr. "Die Sonne hat aktuell schon einige Kraft, da ihr Tiefststand bereits über 2 Monate zurückliegt", heißt es vom Deutschen Wetterdienst (DWD). Im ganzen Land bestehe am Sonntag "mittlere Belastung", so Wetterexperte Jung. "Mittags sollte man sich eincremen, wenn man vorhat, sich längere Zeit der Sonne auszusetzen." Vor allem die Menschen im Westen und Südwesten sollten Acht geben, da dort am häufigsten die Sonne scheine.

Gutes Wetter soll anhalten

Auch in den Nächten ist nach Meinung der Meteorologen noch Vorsicht geboten. Der häufig wolkenlose Himmel sorgt dafür, dass es stark auskühlen kann. In den Nächten bis zum Sonntag kann es dem Wetterdienst zufolge vor allem in der Mitte und im Süden sogar Frost geben. Im Norden seien einstellige Werte zu erwarten. Tagsüber empfehlen die Experten, sich gemäß dem "Zwiebelprinzip" mit mehreren Schichten zu kleiden, die man bei Bedarf ablegen kann.

Wie lange wird das gute anhalten? "Trocken und meist sonnig scheint es in der Tat die ganze nächste Woche zu bleiben, und auch danach sieht es nicht nach Regenwetter aus", so Dominik Jung. "Vielleicht bleibt es sogar bis Monatsende trocken." Hoch "Karin" werde sich in den kommenden Tagen jedoch verschieben. Dann könne es kälteren Ostwind geben, der nur noch für Temperaturen zwischen zehn und 15 Grad sorge. Liegt "Karin" jedoch günstig, könnten uns bald sogar 20 oder 21 Grad erreichen.

So lange scheint die Sonne am Sonntag:

Hamburg: 10 Stunden

Berlin: 10 Stunden

Köln: 10 Stunden

Düsseldorf: 10 Stunden

Frankfurt: 10 Stunden

Fulda: 10 Stunden

Saarbrücken: 10 Stunden

Dresden: 9 Stunden

Leipzig: 9 Stunden

Stuttgart: 10 Stunden

Nürnberg: 9 Stunden

München: 9 Stunden

Augsburg: 9 Stunden

(Quelle: wetter.net)

kis