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Über 20 Grad im Januar: Zu milder Winter geht zu Ende

Bis zu 20 Grad warm war es in Deutschland im Januar - insgesamt war der Winter hierzulande wieder viel zu mild. Mit dem März beginnt nun der meteoroligische Frühling.

Blauer Himmel über Berlin: Der Winter überraschte mit wenig Schnee und fast sommerlichen Januar-Temperaturen

Blauer Himmel über Berlin: Der Winter überraschte mit wenig Schnee und fast sommerlichen Januar-Temperaturen

Klirrender Frost, glitzernde Schneelandschaften in strahlendem Sonnenschein - in diesem Winter waren solche Tage selten. Stattdessen dominierten trübe Wetterlagen mit wolkenverhangenem Himmel.

Niederschlag fiel meist als Regen, denn es war zu warm für Schnee. Im Januar wurde im Süden die 20-Grad-Marke geknackt - so warm war es zu dieser Jahreszeit noch nie.

Die Durchschnittstemperatur der drei Wintermonate Dezember, Januar und Februar lag nach Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) vom Freitag um 1,6 Grad über dem vieljährigen Mittel der Jahre 1961 bis 1990, die als internationale Vergleichsperiode dient. Wie der Frühling wird, lasse sich aus dem Verlauf des Winters aber nicht schließen, sagte DWD-Sprecher Gerhard Lux. Exakte Prognosen seien für höchstens sieben bis zehn Tage möglich.

Meteorologischer Frühling beginnt am 1. März

Der meteorologische Winter endet mit dem 28. Februar. Meteorologen teilen die Jahreszeiten in ganze Monate ein - aus statistischen Gründen. Daten lassen sich dann besser vergleichen. Zum ersten Mal in Deutschland kletterten die Temperaturen im Januar auf über 20 Grad: Am 10. Januar zeigte das Thermometer in Piding in Oberbayern fast sommerliche 20,5 Grad. Kurz zuvor - am 29. Dezember - war in Altheim bei Riedlingen an der oberen Donau mit minus 24,9 Grad der tiefste Wert dieses Winters gemessen worden.

Nach den Daten des DWD häufen sich zu milde Winter. Auch im Winter 2013/14 war es viel zu warm gewesen. Mit einer Abweichung von gut drei Grad gegenüber der Vergleichsperiode zwischen 1961 bis 1990 war es der viertwärmste Winter seit Beginn der Messungen 1881. Der bisher wärmste Winter war der von 2006/07 mit einer Abweichung um fast 4,4 Grad. Der letzte zu kalte Winter war der von 2010/11 - damals lag die Durchschnittstemperatur um 0,8 Grad unter dem Normalwert.

Der bisher kälteste Winter der DWD-Statistik liegt schon ein halbes Jahrhundert zurück: 1962/63 lag die Durchschnittstemperatur um fast 5,5 Grad unter dem Normalwert. Damals fror der Bodensee bei wochenlanger klirrender Kälte zum bisher letzten Mal vollständig zu.

jen/DPA / DPA
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Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.